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Wer zu seiner Legasthenie steht, kann sie leichter bewältigen!

Ein Erfahrungsbericht von Lars Michael Lehmann Eine Legasthenie kann man erst dann bewältigen, wenn man seine Biografie, mit seinen negativen Erfahrungen aufgearbeitet hat. Dazu habe ich einige Jahre gebraucht. Weil, ich keine Hilfe zur Bewältigung meiner Legasthenie, von Lehrern, Eltern oder staatlicher Seite bekam. Darum musste mich selber auf den Weg machen, um eine Antwort für mich zu finden. Denn ich hatte den Willen, meine Legasthenie zu bewältigen. Ich wollte mein Leben, entsprechen meiner Möglichkeiten gestalten. Das ist mir bis heute gelungen! Wie es mir gelang, werde ich hier berichten.

Eltern-Ratgeber: Kinder mit Legasthenie benötigen eine gute Resilienz

Manche Menschen scheint nichts umzuwerfen. Wie ein Stehaufmännchen meistern sie schwere Zeiten und Herausforderungen mit einer scheinbaren Leichtigkeit. Diese innere Kraft wird als Resilienz bezeichnet – jedes Kind kann Resilienz lernen. In dem Film „die fabelhafte Welt der Amelie“ erhält das Mädchen Amelie in ihrer Familie nur wenig Zuwendung und von ihrem Vater keinen körperlichen Kontakt in Form von Umarmungen oder Liebkosungen. Die einzigen Berührungen für das Kind kommen bei den regelmäßigen ärztlichen Untersuchungen zustande. Dabei schlägt Amelies Herz dann immer wie wild und ihr Vater diagnostiziert fälschlicherweise einen Herzfehler bei ihr. Deshalb lässt man sie nicht auf eine öffentliche Schule gehen; sie wird von ihrer Mutter unterrichtet und hat keinerlei Kontakt zu anderen Kindern. Als Ersatz dafür erfindet sie sich eine eigene Phantasiewelt, in die sie sich mehr und mehr zurückzieht. Auch als Erwachsene in ihrem tristen Alltag als Kellnerin, findet sie Freude an den kleinen Dingen des Lebens, …

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Legasthenie und Berufswahl

Bis heute kennen wir viele Legastheniker aus allen nur erdenklichen Berufsbereichen. Dass diese keiner Arbeit nachgehen dürfen, in der sie im Alltag viel schreiben müssen, ist so nicht richtig. Nicht wenige schreiben im beruflichen Leben sehr viel, und das sogar mit wenigen Problemen. Hier ist die frühe Diagnose und ein pragmatischer Umgang mit dem Thema sehr wichtig, um im Berufsleben einmal gut zurechtzukommen. Es hängt von vielen Faktoren ab. Selten werden die Probleme in Dresden und Sachsen richtig erkannt. Das gleiche ist im gesamten Bundesgebiet zu beobachten. Der Besuch einer LRS-Klasse wirkt sich nicht positiv für die Jugendlichen aus. Zum einen ermöglicht diese keine deutliche Differenzierung der Probleme, denn LRS ist nur ein sehr grobes Synonym für Lese-Rechtschreib-Probleme. Über die Ursachen weiß man trotzdem meist wenig. Darum konnten die Probleme bis zur Berufswahl nicht überwunden werden. Dies beobachten wir häufig in der alltäglichen Arbeit mit jungen Erwachsenen. Bei Bewerbungen sind …

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