Das Leitbild unseres Instituts

Unser Leitbild sind die Richtlinien unserer Gesellschaft.

  1. Wir bieten allen, die Hilfe suchen, eine vertrauliche, unabhängige und kostenfreie Beratung zur Problematik (Betroffene, Lehrer, Behörden etc.)
  2. Unsere Werte und Arbeit orientieren sich am christlichen Menschenbild und den Kinderrechten nach der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen.
  3. Wir fördern die Bildung und Erziehung von Grundschülern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die von Lese-Rechtschreibschwäche (LRS), Legasthenie sowie Dyskalkulie mit und ohne Hochbegabung betroffen sind.
  4. Wir bieten eine differenzierte Testung und Diagnostik und bedienen uns dabei wissenschaftlich anerkannter Testverfahren.
  5. Wir fördern Wissenschaft und Forschung mittels empirischer Legasthenie- und Dyskalkulieforschung (Bildungsforschung) und lehnen einen einseitigen medizinisch-psychologischen Ansatz ab, der Betroffene als krank, psychisch gestört oder therapiebedürftig einordnet. Eine Zusammenarbeit mit Einrichtungen sowie Verbänden, die der Pharmaindustrie nahe stehen bzw. im Hinblick auf pharmazeutische Therapien forschen (z. B. der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. oder die Legasthenie als Lese-Recht-Schreibstörung nach den Leitlinien der WHO definieren), lehnen wir aus ethischen Gründen ab!
  6. Wir publizieren regelmäßig zur Problematik sowie zu unseren Forschungsergebnissen.
  7. Wir stehen für Vernetzung und Aufklärung und unterstützen den fachübergreifenden Austausch sowie die Kooperation mit Schulen, Forschungseinrichtungen, Sozialverbänden, Behörden, Ministerien, Politik und NGOs – unter der Voraussetzung, dass sie Punkt 5 erfüllen.)
  8. Unser Ziel ist es, mit individueller pädagogisch-didaktischer Förderung und ein Persönlichkeitscoaching präventiv Störungen des Sozialverhaltens sowie Folgeerkrankungen vorzubeugen – damit Betroffene in Schule, Arbeitsleben und Gemeinwesen Chancengleichheit erfahren und integriert werden können. In der Förderung kommen keine Methoden aus Esoterik/Sekten o. Ä. zum Einsatz. Alle Methoden stammen aus der neusten Forschung oder wurden auf Basis der eigenen Erfahrungen des Gründers entwickelt.
  9. Wir bieten den Betroffenen eine Selbsthilfegruppe – „Hilfe zur Selbsthilfe“ –, damit jeder Betroffene ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben führend kann.
  10. Sozial benachteiligte Familien und Betroffene sollen die Chance einer Diagnostik und Förderung auch dann erhalten, wenn sie von staatlicher Seite keine Hilfe bekommen bzw. wenn zuvor der Antrag auf Eingliederungshilfe/Hilfe zur Bildung und Teilhabevom Sozialamt oder Jugendamt (SGB 35a VIII) abgelehnt wurde. Wenn der Antragsteller seine Bedürftigkeit nachweisen kann, zahlt er einen geringeren Preis für die Testung und weniger Schulgeld. Dies gilt auf für Erwachsene Auszubildende und Studenten, sofern diese uns ihre Bedürftigkeit mit einer Ausbildungs- und Immatrikulationsbescheinigung bzw. BAföG nachweisen.
  11. Datenschutz ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir nutzen für die Kommuniation über das Internet, verschiedene Verschlüsselungstools (Trustner, Tutanota, Qabel etc.) für eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Eltern und Betroffene, werden von uns über einen besseren Selbstdatenschutz ausgefklärt.
  12. Vertragliche Bindungen gibt es bei uns nicht, da unsere Einzelförderung auf gegenseitigem Vertrauen basiert. Es werden ggf. Fördervereinbarungen getroffen, wobei eine Förderung in der Regel 18 – 24 Monate dauert. Sie fällt selten kürzer aus, kann sich aber bei jungen Erwachsenen auch über einen längeren Zeitraum erstrecken.