Ist die Nicolay-Rechtschreib-Methode ein alternativer Weg, zur Bewältigung der LRS?

Seit es das Internet gibt, werden viele alternative Ansätze für die Überwindung der Legasthenie und LRS angeboten. Eine dieser Therapieansätze ist die Methode des Pädagogen Nicolay aus München. In der langjährigen Arbeit mit Betroffenen sind uns schon viele ähnliche Ansätze begegnet, die schnelle Hilfe oder in unseriösen Fällen komplette „Heilung“ der LRS und Legasthenie versprechen. Wir überprüfen angebotene Methoden anhand der angewandten wissenschaftlichen Theorie, also inwiefern sie in der Legasthenieforschung belegt wurden. Eltern erhalten von uns eine Beurteilung, ob eine Methode als Hilfsansatz empfohlen werden kann oder nicht. In diesem Beitrag wollen wir uns die NRM genauer ansehen. Wir wollen klären, ob die „Nicolay-Recht-Schreib-Methode“ ein alternativer Weg zur Bewältigung der Lese-Recht-Schreibschwierigkeiten bei Betroffenen sein könnte. Theoretischer Hintergrund der NRM Der Münchner Pädagoge und Familientherapeut Nicolay veröffentlichte das Buch: „Das Legasthenie-Märchen“, dort beschreibt er seine Methode für Eltern und Lehrer sowie interessierte Therapeuten im Fort- und Weiterbildungsbereich. Die Nicolay-Rechtschreib-Methode verfügt über …

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Mit Moro lesen lernen – flüssig lesen lernen leicht gemacht

Die Online-Reihe von Birgit Sommer die in einer 18 Monate langen Lesereihe mit dem Zauberer Maro auf der Lese-Drehscheide (Online-Zeitschrift zu Leseförderung) erschien. Kann jetzt als Buch bestellt werden. Diese Reihe kam so gut bei den Lesern an, dass Birgit Sommer, dieses Buch in DIN-A5-Format als Taschenbuch für Erstleser veröffentlicht. Es wird mehr Lesetexte und auch mehr Übungen und Verständnisfragen geben. Die Lerninhalte dienen zum Wiederholen der Buchstaben und Einüben der sogenannten „Stolpersteine“ und ist in folgende Schritte aufgeteilt: Vokale Stimmhafte Konsonanten Plosivlaute Mit diesen Übungen können die Geschichten von „Max und Timo“ gut gelesen werden. Seltene Buchstaben Diphthonge Konsonantenverbindungen Dehnungen Umlaute Ab jetzt kann jedes Erstlesebuch gelesen werden.Wir haben uns die Leseproben angesehen, und können dieses Taschenbuch wärmstens weiterempfehlen. Wenn, Sie sich weiter informieren möchten, können Sie auf dem Blog von Birgit Sommer: http://www.selberlesen.wordpress.com weiterlesen.

Bekannte Personen mit Legasthenie

Agatha Christie (1890-1976, englische Krimiautoren) Albert Einstein* (1879-1955, deutscher Physiker, Entdecker der Relativitätstheorie) Alfred Hitchcock (1899-1980, britischer Filmregisseur und Filmproduzent, besonders von Krimis) Anita Roddick (britische Unternehmerin, The Body Shop Gründerinnen, Friedensaktivisten) Andrej Ammann (Jahrgang 1973, Ex-Nationalcoach, moderner Fünfkampf und Autor des Buches Dudle) Auguste Rodin (1840-1917 französische Bildhauer „die Bürger von Calais“ und „der Kuss“) Betarice Mountbatten-Windsor (Prinzessin von York) Benjamin Zephaniah (Dichter, Musiker, Schriftsteller) Bill Gattes (Gründer von Microsoft und drittreichster Mensch der Welt) Bill Heweltt (Mitbegründer von Hewlett-Packard) Charles Darwin (Erfinder der Evolutionstheorie) Cherno Jobatey (deutscher Fernsehmoderator und Journalist) Diego Maradona (argentinischer Fußballer) Dominic O`Brien (Autor, Unternehmenstrainer, Gedächtniskünstler) Dustin Hoffman (amerikanischer Filmschauspieler) Ernst Hemingway (1899-1961, amerikanischer Schriftsteller) Ferdinand Karl Piëch (Jahrgang 1937, Porsche-Enkel und Vorsitzender der VW AG) Francois Mitterrand (1916-1996, französischer Staatspräsident) Frank Ansbeck (Gründer der SolarWorld AG und bekennender Legastheniker) Franklin D. Roosevelt (1882-1945, amerikanischer Präsident) Fred J. Epstein (amerikanischer Pionier in der Neurochirurgie) Galileo …

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Das lesende Gehirn: Wie der Mensch zum Lesen kam – und was es in unseren Köpfen bewirkt

Post vom 26.10.2009 Buchrezension – Die amerikanische Neurowissenschaftlerin und Legasthenieforscherin Maryanne Wolf sagt: „Wir sind nicht zum Lesen geboren“. Denn: „Es gibt keine Gene, die je die Entwicklung des Lesens befohlen hätten. Der Mensch erfand das Lesen erst vor wenigen Tausend Jahren. Und mit dieser Erfindung veränderten wir unmittelbar die Organisation unseres Gehirn, was uns wiederum zuvor ungekannte Denkweisen eröffnete und damit die geistige Evolution unserer Art in neue Bahnen lenkte.“ „Das lesende Gehirn“ erkundet nicht nur die wundersame Fähigkeit unseres Gehirns, das auf äußere Veränderungen immer wieder als „offene Architektur“, anzupassen vermag. Wolf ist es gelungen, sehr anschaulich die Entstehung unserer Schriftsprache, die hochkomplexen Verarbeitungsmechanismen unseres Gehirns darzustellen, ebenfalls gut erklärt werden Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten wie die Legasthenie und deren Zusammenhänge. Mit wissenschaftlich fundierten Aussagen treffen, wie wichtig es ist, diese Menschen mit Ihren Fähigkeiten und Potenzialen individuell zu fördern. Spezifische Potenziale, die häufig bei legasthenen Menschen anzutreffen sind, werden erläutert …

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