samuel koch

Eine verdiente Auszeichnung für gelebte Inklusion

Am 30. September 2026 wurde der querschnittsgelähmte Samuel Koch mit dem Erich-Kästner-Preis des Dresdner Presseclubs ausgezeichnet. Ein Preis, den er sich zweifellos verdient hat. Denn Samuel Koch steht wie kaum ein anderer für gelebte Inklusion und unterstützt mit seinem Verein Samuel Koch und seine Freunde e.V. pflegende Angehörige. Sein Engagement zeigt, wie gesellschaftliche Teilhabe trotz körperlicher Einschränkungen gelingen kann – und dass Glaube, Hoffnung und Mut dabei eine zentrale Rolle spielen.

Ein Schicksalsschlag und sein Weg zurück ins Leben

Als Turner verunglückte Koch in der bekannten ZDF-Sendung „Wetten, dass..?“ bei Thomas Gottschalk am 4. Dezember 2010. Bei einem Stunt stürzte er schwer und ist seitdem querschnittsgelähmt. Doch schon zuvor hatte er ein Schauspielstudium in Hannover begonnen – und setzt diese Leidenschaft bis heute fort. Trotz seines Handicaps ist er als Schauspieler, Redner, Autor und Podcaster aktiv. Sein christlicher Glaube gibt ihm dabei Kraft und Orientierung, wie er in Interviews und auf YouTube immer wieder betont.

Ein Leben voller Hoffnung, Dankbarkeit und Verantwortung

Es wäre verständlich, wenn Menschen mit solchen schweren Einschränkungen sich aus dem öffentlichen Leben zurückziehen würden. Doch Samuel Koch tut das Gegenteil: Er lebt hoffnungsvoll und dankbar – und sieht seine Lebensgeschichte als Teil eines größeren Plans. Sein christlicher Glaube ist für ihn ein wichtiger Anker, der ihm hilft, die Herausforderungen des Alltags zu meistern. Bei der Preisverleihung in Dresden hatte ich das Glück, ihn kurz kennenzulernen. Sein Auftreten und seine Einstellung sind ein mutmachendes Beispiel dafür, dass Inklusion gelingen kann – und dass Gott auch in schwierigen Zeiten Wege zeigt.

Warum Samuel Koch ein Vorbild für alle ist

Für Menschen mit Legasthenie oder anderen Lernschwächen ist der Alltag oft nicht einfach – das kenne ich aus meiner praktischen Arbeit in Dresden. Die Herausforderungen mögen anders sein als bei einer Querschnittslähmung, doch das Prinzip bleibt dasselbe: Wenn Menschen wie Samuel Koch den Mut zum Leben haben und das Leben hoffnungsvoll und dankbar angehen, dann sollten wir uns alle davon inspirieren lassen. Sein Vertrauen in Gott und seine positive Grundhaltung zeigen, dass selbst große Krisen überwunden werden können.

Ein Vorbild, das Herzen berührt

Menschen wie Samuel Koch berühren nicht ohne Grund die Herzen. Er ist ein positives Beispiel dafür, wie man trotz einer tiefgreifenden Lebenskrise etwas Großartiges schaffen kann. Gerade weil er nicht jammert, sondern sich einsetzt und seinen Glauben lebt, ist er für viele ein grandioses Vorbild für gelebte Inklusion.

Fazit: Inklusion ist gelebte Realität

Weil mich diese Preisverleihung sehr angesprochen hat, wollte ich dazu einen Kommentar abgeben. Samuel Koch zeigt: Inklusion ist kein abstraktes Ideal, sondern gelebte Realität – und dass Glaube, Hoffnung und Einsatzbereitschaft dabei eine entscheidende Rolle spielen.

Erich-Kästner-Preisverleihung des Presseclub Dresden e. V.