Die familiäre Häufigkeit von Lese-Rechtschreib-Schwächen

In der wissenschaftlichen Literatur wird schon seit vielen Jahrzehnten diskutiert, ob die Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten in Familien häufiger vorkommen können und andere Schwächen wiederum erworben sein können. Unsere nichtrepräsentative Stichprobe deutet darauf hin, dass rund 58 Prozent aller Lese-Rechtschreib-Schwächen häufiger in Familien auftreten. Bei jeweils 16 Prozent der Befragten hatten Vater bzw. Mutter ähnliche Schwächen in der... Weiterlesen →

2. Forschungswerkstatt

Vom 14. – 16. 02. 2019 findet an unserem Institut unsere 2. Forschungswerkstatt statt. Während unserer ersten Werkstatt Anfang Januar sind wir wieder ein ganzes Stück vorangekommen und konnten einige Interviews segmentieren. Für uns sind diese Forschungswerkstätten ein großer Gewinn, weil wir wieder ein Stück mehr über die Entwicklungsbiografien von betroffenen Kindern und Jugendlichen lernen... Weiterlesen →

Wer nicht von Legasthenie betroffen ist, kann uns nicht verstehen

Ein Kommentar von Lars Michael Lehmann, Legasthenie-Experte Ja, viele Menschen, die keine Probleme beim Lesen und Schreiben haben, können diese Schwierigkeiten nicht oder nur selten nachvollziehen. Das betrifft nicht nur Lehrer oder Eltern, die keine Schwierigkeiten in der Schulzeit hatten oder diese verheimlichen. Es betrifft auch Fachleute, die mit legasthenen Kindern arbeiten. Mitreden kann man... Weiterlesen →

Lese-Rechtschreib-Schwächen können in Familien häufiger vorkommen

In der Fachwelt gibt es schon seit Jahrzehnten eine Diskussion darüber, dass eine Legasthenie in der Familie als spezielle Lese-Rechtschreib-Schwäche vorkommen kann. Warum diese Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb in den betroffenen Familien häufiger vorkommen können, ist bisher wissenschaftlich noch nicht gänzlich geklärt. Übernommene Verhaltensweisen oder erbliche Veranlagung als Ursachen für Lese-Rechtschreib-Probleme Es gibt einige Indikatoren, warum... Weiterlesen →