Kommentar: Fallen Kinder mit Legasthenie durch den Rost? – Sozial schwächere Familien auf jeden Fall!

Ein Kommentar von Lars Michael Lehmann Das Beispiel von Ramona König mit ihrer betroffenen Tochter aus Leipzig im Radio Beitrag von MDR Info, ist beispielhaft für unserer Lage in Deutschland, wo sozial schwächere Familien mit Kindern von staatlicher Seite keine Unterstützung erhalten. Besonders Familien mit Arbeitslosengeld II, ist dieser Zustand problematisch. Das betroffene Schüler mit Legasthenie von staatlicher Seite selten eine Unterstützung bekommen hängt zum Teil an der Gesetzgebung, die das Bildungspaket betreffen. Weil man in dieser nur eine kurzfristige Unterstützung der Schüler gewährt, fallen die meisten Beantragung über das Bildungspaket der Jobcenter negativ aus. In Einzelfällen gibt es Erfolge in Dresden wo Familien beim Sozialgericht geklagt haben. Und wenigstens für ein Quartal eine Förderung erhalten haben. Aus unserer Erfahrung sind dies aber nur Einzelfälle. Erhalten die Schüler nicht frühzeitig eine adäquate Unterstützung besteht die Gefahr, dass sich die Probleme zu handfesten Problem entwickeln können. Hier werden häufig Folgeerkrankungen einer …

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Ein Fallbeispiel: Außerschulische Lernförderung für Harz-IV-Familien über das Bildungspaket

Ein Fallbeispiel einer Harz-IV-Familie aus Dresden Nach unseren Erfahrungen in Dresden und Sachsen übernehmen Jugendämter nur in sehr seltenen Fällen eine Förderung bei einer Legasthenie oder LRS, Dyskalkulie über die Eingliederungshilfe nach § 35a des SGB VIII. Denn erfahrungsgemäß sind die Kinder und Jugendlichen von keiner seelischen Behinderung bedroht. Weil, Kinder häufig nicht auffällig sind, erhalten diese auch keine staatliche Unterstützung für eine Einzelförderung. Darum muss überwiegend die Diagnostik und Einzelförderung privat von den Familien bezahlt werden. So ist seit langer Zeit die Rechtslage. Vor 2 Jahren änderte sich mit dem Bildungspaket zumindest (theoretisch) die Rechtslage für Kinder und Jugendliche von Harz-IV-Bedarfsgemeinschaften mit besonderem außerschulischen Lernförderbedarf. Im Jahr 2011 bekamen wir einen 12-jährigen Schützling in die Einzelförderung, eine Harz-IV-Familie mit geringem Einkommen, sie versuchte dem Kind die Förderung privat zu finanzieren. Sie konnten nach einem halben Jahr die Förderung nicht mehr aufbringen. Der Schüler machte gute Fortschritte durch die Förderung. …

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Kommentar: DeutschlandRadio berichtet einseitig über Legasthenie und Dyskalkulie

Gestern haben wir den Radiobericht beim Dradio mit Spannung angehört. Und wir werden jetzt diesen Bericht kommentieren. Er ist es jedenfalls Wert, sich kritisch und differenziert damit auseinander zu setzen. Erstens Fragen wir uns: Warum immer die gleichen Fachleute zum Thema Legasthenie und Dyskalkulie von den Medien befragt werden. Warum ist es immer, Prof. Schulte-Körne vom wissenschaftlichen Beirat des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie e. V.? Es gibt sicherlich viele andere Wissenschaftler, die sich mit der Thematik befassen und bestens Bescheid wissen. Außerdem fehlte in dem Bericht ein Betroffener, der geschildert hätte, wie er diese Probleme am eigenen Leib erlebt. Mit dieser Art der Berichterstattung kann jedenfalls keine wirklich objektive Sichtweise möglich sein. Unserer Meinung nach ist das alles andere als aufklärender Journalismus! Zweitens sind die angebenden Zahlen von 4-8 Prozent nicht gesichert, weil es nur grobe Schätzungen sind. Es gibt keine Studien dazu, weder national noch international! Im Interview mit …

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