2 Min LesezeitOstdeutschland weiß am wenigsten über LRS und Legasthenie

Im Rahmen unserer Aufklärungsarbeit unseres Institutes erleben wir das die Aufklärung zum Thema LRS und Legasthenie erschreckend gering ist. Dies hängt sicherlich an der deutsch-deutschen Teilung, wo man 40 Jahre von gänzlicher internationaler Legasthenieforschung abgeschnitten war. Dementsprechend sind die Zustände noch um einige Jahre rückständiger, als in den alten Bundesländern.

Da wir die Lage auf beiden Seiten der Bundesrepublik persönlich kennen, können wir aber im Gesamturteil sagen: dass im Bundesvergleich die neuen Bundesländer am aller wenigsten über das Thema aufgeklärt sind. Man muss aber eines wissen, dass der Zustand im Bildungssystem in den alten Bundesländern, zwar etwas anders ist, aber auch nicht unbedingt viel besser. In den alten Bundesländern ist man rund 40 Jahre zurück, und in den neuen würden wir sicherlich mindestens 50-60 Jahre schätzen.

Sicherlich liegt es an der veralteten Sichtweise der Weltgesundheitsorganisation, die es international mit einem ICD-10-Schlüsseln zu definieren versucht hat, was aber in der gesamten Betrachtung der sehr hochkomplexen Zusammenhänge zum Scheitern verurteilt ist. Darum scheitert auch grundsätzlich die Diagnostik in diesem Bereich. Diese Ansätze hat man natürlich auf die neuen Bundesländer übertragen, und ist aber im Abstand noch um mindestens 10-15 Jahre im Vergleich mit den alten Bundesländern zurück.

In den alten Bundesländern an hat man dieses Thema überhaupt nicht richtig umfassend wissenschaftlich betrachtet, denn wir sind davon überzeugt, dass die Legasthenieforschung eine eigene wissenschaftliche Disziplin ist. Diese setzt sich aus Hauptdisziplin zusammen wie: Pädagogik, Sozialwissenschaften, Soziologie, Medizin, Psychologie usw.(diese Fachbereiche beinhalten aber noch weitere Unterbereiche!) die alles im Zusammenhang bringen müssen. Da die Thematik nur aus einer sehr einseitigen pathologischen Sichtweise, gesehen wird, gibt es auch keine umfassende Diagnostik und noch weniger hilfreiche Hilfestellungen, die dem Betroffenen zur sozialen Selbstständigkeit verhelfen. Als Institut arbeiten wir aus persönlicher Erfahrung heraus, sowie auf dieser umfassenden wissenschaftlichen Perspektive.

Über diese kurz zusammengefassten Zusammenhänge werden wir sicherlich auch künftig berichten.