LRS-Klasse oder Einzelförderung?

LRS-Klasse oder Einzelförderung? Was Eltern beachten sollten. LRS-Klasse – ja oder nein? Solche Anfragen erhalten wir häufiger von verunsicherten Eltern, wenn es um die Entscheidung geht, das Kind in eine LRS-Klasse zu schicken, oder nicht. In Sachsen und Thüringen gibt es bis heute, trotz Inklusion, LRS-Sonderklassen. Sollte die LRS-Einschätzung an den LRS-Stützpunkten der Stadt Dresden und im Umland „auffällig“ bzw. „grenzwertig“ sein, erhalten Eltern eine Empfehlung für eine LRS-Klasse. In der Fachwelt gibt es für diese Dehnungsklassen (Beginn in der 3. Klasse bis Ende der 4. Klasse) wenig Konsens. Einige Fachleute sind dafür – andere sprechen sich gegen diese „Sonderschulen“ aus. Aus wissenschaftlicher Perspektive werden wir uns das für und wider dieser LRS-Klassen genauer ansehen. LRS-Klassen bedeuten Exklusion – keine Inklusion Es ist ein heikles Unterfangen, Grundschüler aus dem gewohnten Lernumfeld wieder herauszunehmen. In der Regel haben sich die Schüler in dieser Phase schon gut an das Umfeld der Klasse …

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Dankeschön

Über solche Rückmeldungen von Eltern freuen wir uns. J. sollte vor 2 1/2 Jahren in eine staatliche LRS-Klasse in Dresden gehen. Seine Familie entschied sich für unsere Einzelförderung, die nachweislich erfolgreich war. Denn heute hat er seine LRS sehr gut bewältigt. Dieser Schüler war kein Legastheniker, sondern hatte eine erworbene Lese-Recht-Schreibschwäche. In der damaligen Grundschule wurde das Schweizer-Modell im Deutschunterricht angewendet, denn in seiner Familie gab es zuvor keine derartigen Probleme im Schriftspracherwerb. Für uns ist es ein weiterer Hinweis, das LRS, wie in diesem Fall erworben sein kann. Denn nicht jede Lernschwäche im Fach Deutsch bedeutet Legasthenie.   Diesen Sommer konnte er auf eine private Oberschule wechseln.