Wer zu seiner Legasthenie steht, kann sie leichter bewältigen!

Ein Erfahrungsbericht von Lars Michael Lehmann Eine Legasthenie kann man erst dann bewältigen, wenn man seine Biografie, mit seinen negativen Erfahrungen aufgearbeitet hat. Dazu habe ich einige Jahre gebraucht. Weil, ich keine Hilfe zur Bewältigung meiner Legasthenie, von Lehrern, Eltern oder staatlicher Seite bekam. Darum musste mich selber auf den Weg machen, um eine Antwort für mich zu finden. Denn ich hatte den Willen, meine Legasthenie zu bewältigen. Ich wollte mein Leben, entsprechen meiner Möglichkeiten gestalten. Das ist mir bis heute gelungen! Wie es mir gelang, werde ich hier berichten.

Indizien und Beobachtungen von Störungen im Sozialverhalten bei Legasthenikern und Dyskalkulikern

Dieser Artikel befasst sich mit den Beobachtungen der psychosozialen Probleme bei Legasthenikern und Dyskalkulikern im Jungend- und jüngeren Erwachsenenalter (bis 35 Jahren) aus pädagogisch und psychologischer Sicht. Zuerst muss klargestellt werden, dass eine Legasthenie und Dyskalkulie im primären Stadium im Kindesalter, in der Regel keine Probleme in der psychosozialen Entwicklung bedeuten. Wird aber eine dieser familiär bedingten Lernschwächen nicht frühzeitig in der Grundschule bis zum Teeniealter mit adäquater Förderung kompensiert, kommt es unweigerlich zu Störungen im Sozialverhalten, die sich langfristig zu „Störungen des Sozialverhaltens“ ausprägen können. Diese können sich bis in das Erwachsenenalter schwerwiegend verfestigen und in der Regel, nach unseren Erfahrungen, mit einer hochspezialisierten pädagogischen Verhaltensmodifikation (ähnlich der Verhaltenstherapie), wieder kompensiert werden – was aber einen langwierigen Lern- und Änderungsprozess im Sozialverhalten des Betroffenen bedeutet. Sicherlich spielen hier einige Umweltfaktoren für die Entwicklung eine Rolle, die mit den sozialökonomischen Verhältnissen (familiäres Umfeld, sozialer Status, Lernumfeld in der Schule, Methodik …

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