2 Min LesezeitDanke für die guten Fortschritte!

IMG_1409Bald sind Sommerfieren! Es sind nur noch ein paar Tage Schule. Viele Schüler haben Projektwochen, oder es wird gelernter Schulstoff wiederholt.

Vom Schulalltag der Kinder mit ihren Eltern bekommen wir so einiges mit. Unsere Beobachtungen sind sehr unterschiedlich, die wir machen, wie es an Schulen in Dresden und Umland in Sachsen läuft.

Vor einem knappen Jahr haben wir einen Schützling der 2. Klasse bekommen. Zu dieser Zeit war es für uns noch nicht möglich, eine Legasthenie richtig festzustellen. Da man diese erst ab der 2. Klasse, 1. Halbjahr richtig, bestätigen oder ausschließen kann.

Weil, aber uns bekannt war, das der Vater auch schon in seiner Schulzeit mit dem Lesen und Schreiben seine Problemchen hatte. So konnten wir davon ausgehen, das es sich hierbei um eine Legasthenie im Primärstadium handelte. Wir schickten, die Familie zur pädaudiologischen Untersuchung in das Universitätsklinikum Gustav Carus (Abteilung: Phoniatrie und Audiologie, Haus 1). Der Verdacht konnte auch von dieser Seite bestätigt werden.

Trotzdem war dieser eine Schützling eine Herausforderung. Der Schüler war ziemlich verhaltensauffällig und benötigte viel Wertschätzung, wie auch eine zielgerichtete Förderung, um das es möglich war, sich den Schriftspracherwerb anzueignen. Scheinbar wurden, von der Grundschule her wenig vernünftige Grundlagen gelegt. Das sich dann daraus Verhaltensprobleme entwickeln konnten, ist für uns nicht verwunderlich.

Nach einem knappen Jahr haben wir den Jungen soweit unterstützt, das er im Verhalten und Durchhaltevermögen sowie in seiner ganzen emotionalen Entwicklung, gute Fortschritte machte. Auch das Lesen gelingt ihm heute wesentlich fließender und im lautgetreuen Schreiben und im Buchstaben-Laut-Bezug gelangen ihm auch gute Fortschritte.

Weil der Schüler vor den Sommerferien das letze Mal kam, erhielten wir ein sehr nettes Dankeschön! Mit den Worten: Danke für Ihre Zeit, Geduld und Ihr Engagement.“, Familie M.

Uns freut es, solche kleinen Aufmerksamkeiten am Rande unserer Arbeit zu erhalten – so macht unsere noch mehr Freude, besonders wenn sich unser Engagement gelohnt hat.