Buchempfehlung: Das Labyrinth der Wörter

Der Roman der Französin Marie-Sabine Roger ist eine sehr lebendige und authentische Geschichte eines Mannes namens Germain, der nicht richtig lesen und schreiben kann Er wuchs in einem schwierigen sozialen Umfeld auf, in dem er von seinen Eltern nie erfahren durfte, was Liebe und Annahme bedeutet. Weil er nicht gerade der Schlauste in der Schule war, galt er immer als „Dummkopf“. Germain, als funktionaler Analphabet ist nicht gerade beseelt, was Bildung im engeren Sinne betrifft. Er wohnt in einem Wohnwagen, arbeitet im Gemüsegrarten, schnitzt Holzfiguren und zählt die Vögel im Park – denen er allen ein Namen gab. Eines Tages lernt er im Park beim Zählen der Vögel eine zierliche ältere Dame kennen. Marguitte – wird sie genannt. Die kleine, zierliche und gebildete ältere Dame interessiert sich für diesen eher grobschlächtigen Germain. Die Freundschaft zwischen den beiden entwickelt sich zu einer platonische Liebesbeziehung. Sie nehmen sich bedingungslos an, und Marguitte …

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