LRS-Förderung ist frei von alternativ-esoterischen Ansätzen

alternativ-esoterische Ansätze haben nichts in der LRS-Förderung

Alternativ-esoterische Ansätze haben nichts in der LRS-Förderung zu suchen

Warum haben alternativ-esoterische Ansätze nichts in der LRS-Förderung zu suchen? Dieser Frage möchten wir in diesem Fachaufsatz nachgehen. Es ist in einer offenen und pluralistischen Gesellschaft durchaus legitim, dass Eltern oder Betroffene für esoterische Ansätze offen sind. Aber aus der Perspektive der Legasthenieforschung haben diese Ansätze in der Förderung nichts verloren. Warum das so ist, werden wir hier in diesem Aufsatz erklären.  

Was sind alternativ-esoterische Ansätze?

Alternativ-esoterische Ansätze sind eine Umschreibung für den geläufigen Begriff Esoterik oder spirituelle neureligiöse Kulte oder Wege, von denen sich die christlichen Kirchen[1] distanzieren. Nach unserer Auffassung haben solche Ansätze in einer seriösen Förderung nichts verloren, deswegen haben wir auch in unserem Leitbild (vgl. Absatz 8)[2] festgelegt, dass Methoden aus der Esoterik (Sekten o.ä.) bei uns nicht zum Einsatz kommen.

Wo hat die Esoterik ihre Ursprünge? – ein kurzer Abriss ihrer Wurzeln

Der Begriff Esoterik hat seine etymologische Herkunft aus dem griechischen „esōterikón“, was man als das „nach innen Gerichtete“ deuten kann (vgl. Barth 2011, S.48)[3]. In der Fachwissenschaft wird darauf verwiesen, dass die Esoterik, wie wir sie heute kennen, ihren Ausgang im Westeuropa des 19./20.Jahrhunderts zu verorten hat. Dabei stützt sie sich auf ältere philosophische Strömungen – hermetische Traditionslinien, die subkulturell unter dem Christentum tradiert wurden. In der Forschung wurden verschiedene philosophische Wurzeln gefunden, die alte Lehren wie die von den Göttern Hermes, Thot, u.a. magisch-alchemistisch-astrologische Lehren als Grundlage haben. Diese gehören mit zu den Wurzelelementen der heutigen alternativ-esoterischen bzw. neureligiösen Bewegungen und Kulte. Dazu gab es noch weitere wichtige Strömungen wie Zoroastrismus[4], Manichäismus[5], Alchemie[6], Kabbalah[7], um nur ein paar wesentliche Quellen aus der esoterischen Literatur[8] zu nennen.

In den letzten 150 Jahren wurden diese verschiedenen philosophischen Strömungen von bekannten Persönlichkeiten vorangetrieben; als wichtige Persönlichkeiten der Neuzeit wären hier Helena Blavatsky und Rudolf Steiner zu nennen. Helena Blavatsky[9] vereinte sämtliche Strömungen in ihrer esoterischen Theosophischen Gesellschaft[10]. Sie beeinflusste maßgeblich Rudolf Steiner in seiner anthroposophischen Weltsicht und die Waldorfschulbewegung, die ähnlich esoterisch-okkulte Lehren wie Blavatsky vereint. Beide Persönlichkeiten waren Kinder ihrer Zeit, wie viele in dieser Epoche hatten sie völkisch-nationalistische, antisemitische, antichristliche und kultur- und gesellschaftspessimistische, wie auch sozialkritische Gegenentwürfe der Gesellschaft. Es ist davon auszugehen, dass diese Einflüsse in nicht geringem Maße den „Nationalsozialismus“ beeinflusst haben können. 

Die heutige Esoterik ist ein Sammelsurium von sämtlichen erwähnten philosophischen Strömungen der diversen Ansätze, die sehr vielseitig sind und häufig miteinander vermischt werden. Laien fühlen sich mit diesen Weltbildern überfordert, weil sie in einem widersprüchlich-diffusen Licht erscheinen. Man kann die heutige Esoterik auch als postmoderne Individual-Religion sehen, die mit ähnlichen kritischen Haltungen und Orientierungsproblemen wie zur Zeit Rudolf Steiners dem frühen 20. Jahrhundert ähnelt. Hierzu muss man sich die heutige Zeit ein wenig genauer ansehen und man findet dabei viele Parallelen dieser Weltsichten wieder. Besonders in Zeiten von Umbrüchen suchen Menschen nach Sinnstiftung und Orientierung, die sie scheinbar in solchen Angeboten finden.

Heutige Erscheinungsformen sind sehr vielfältig – vom Kartenleger, Homöopathen, Anthroposophen bis hin zum Geistheiler oder spirituellen Lehrmeister, auch fanatischen oder politisch-extremen Gruppen[11] aus verschiedenen Spektren, kann alles vorhanden sein, dazu kann es eine vielfältige Vermischung sämtlicher Ansätze geben. Die Anzahl der Gruppen geht in die Hunderte. Sie haben in den letzten 150 Jahren[12] verschiedene Lebenswege und Hilfsansätze entwickelt, die in der heutigen alternativen Medizin, bei Heilpraktikern und Psychologen, in einigen Fällen in der Reformpädagogik[13] und teilweise in der ökologischen Landwirtschaft (biologisch-dynamisch o.a. als Demeter-Anbau[14]) vorkommen können. Es gibt aber auch viele andere Ansätze, die hier nicht Erwähnung finden können. Für Außenstehende ist dieser Bereich nicht überschaubar. Rund 0,8 Prozent der Bevölkerung sind diesen Gruppen zuzurechnen. Von harmlosen Ansätzen bis zu gefährlichen Kulten/Sekten kann alles vorkommen[15].

Warum werden diese Ansätze aus der Perspektive der Legasthenieforschung abgelehnt?

Diese Ansätze sind von ihren Grundannahmen her durch empirische Forschung[16] weder messbar noch belegbar. Aus diesem Grund gehören sie in die private Glaubenswelt. Im Forschungs- und Bildungsbereich und in der seriösen LRS-Förderung bzw. Coaching haben diese Ansätze nichts verloren und werden abgelehnt, seriöse Anbieter in diesem Spezialbereich müssen sich an die Kriterien des Deutschen Philologen Verbandes e. V.[17] halten, die nicht nur für Nachhilfeangebote gelten, sondern auch auf unser Fachgebiet zutreffen.

Was nicht belegbar ist, hat für die Förderung keinen Nutzen

Da die alternativ-spirituellen Ansätze nicht belegbar sind und eher ein Placebo-Effekt zu vermuten ist, haben diese Ansätze für die Förderung keinen nachweislichen Nutzen. Jeder Förderansatz muss von einer wissenschaftlichen Theorie abgeleitet sein, ist er es nicht, ist der Lernerfolg für die Betroffenen von keinem Nutzen.

Experten weisen auf mögliche Gefahren spirituell-esoterischer Ansätze hin

In der Regel sind solche Ansätze preisintensiv und es besteht die Gefahr, bei solchen Konzepten in eine seelische Abhängigkeit zu geraten. Solche Methoden werden immer wieder von Heilpraktikern oder Psychologen angewandt. Die Gefahr einer seelischen Abhängigkeit[18] sollte nach Einschätzung von Experten nicht unterschätzt werden. Der Einstieg in eine kultische Gruppe kann fließend sein. Die psychologische Praxis zeigt, dass der Einstieg in eine solche Gruppe wegen seelischer Abhängigkeit von einem Guru recht schnell gehen kann. Der Ausstieg aus diesen spirituellen Gruppen ist selten einfach[19]. Nicht alle machen abhängig, es gibt viele Ansätze, die kurzfristig im Alltag als Sinnstiftung oder Lebenshilfe genutzt werden. Seit 1990 gibt es in Deutschland einen regelrechten Boom auf dem Gebiet der Esoterikszene.  Die Umsätze der Esoterikbranche wachsen: 2000 waren es 9 Milliarden Euro, 2010 bereits 20 Milliarden; für 2020 werden 35 Milliarden Euro prognostiziert[20]. Fachleute gehen davon aus, das rund 13 Prozent der Bevölkerung für spirituell-esoterische Ansätze offen sind[21].

Es mag sein, dass im Volksmund der Spruch gilt: „Wer heilt, der hat recht“[22], dieser wird denn auch als beruhigendes Argument im alternativen Bereich verwendet. Das kann häufig mit Selbsttäuschung einhergehen, denn sicherlich mag der Glaube daran Placebo-Ergebnisse hervorrufen, wissenschaftlich sind die Ergebnisse nicht zu belegen. Das betrifft nicht nur die alternative Medizin, sondern auch die Pädagogik, wo in den letzten 10 Jahren spirituell-esoterische Angebote zugenommen haben[23].

Hier sind ein paar Persönlichkeiten, die zu den Bestsellern der heutigen Szene in Deutschland gehören: Rüdiger Dahlke[24], Bert Hellinger[25], Joseph Murphy[26] sind nach unseren Recherchen neben einigen anderen die geläufigsten Buchautoren der heutigen Esoterik-Szene.

Warum tendieren einige Eltern zu Reformschulen und alternativen LRS-Förderansätzen?

Häufig versuchen Familien ihre Kinder mit Lernschwächen auf reformpädagogische Schulen zu schicken. Dieser Trend ist auch in unserem Fachbereich zu beobachten. Das ist kein Massenphänomen, sondern eine aktuelle Bildungsnische. Schüler mit Lernschwächen werden im staatlichen Bildungswesen nicht adäquat gefördert, das ist ein häufiges Argument der Eltern der betroffenen Schüler für den Trend zu alternativen Schulen. Eltern sind häufig überfordert, wenn es bei Kindern mit Lernschwächen um die richtige Schulwahl geht. Manche Eltern sehen Alternativschulen kritisch, andere wiederum sind dafür offen. Da gibt es in der Elternschaft keinen Konsens, weil dort verschiedene Weltsichten aufeinandertreffen.

Aus didaktischer Sicht sind wissenschaftlich nicht überprüfbare Ansätze, wie sie in der Reformpädagogik häufig anzutreffen sind, in der Diagnostik, Förderung und beim Coaching von Betroffenen abzulehnen. Denn es gibt keine Belege dafür, dass diese Ansätze den Betroffenen helfen könnten.

Nach unserer Einschätzung gehören folgende alternativ-esoterischen Ansätze nicht in die Förderung von Betroffenen: Nicolay-Methode, Davis-Methode, LRS-Bachblüten-Therapie, Funktionaloptometrie gegen Winkelfehlsichtigkeit, Laising-Methode, Atlas-Plus. Für alle aufgeführten Ansätze gibt es keine wissenschaftlichen Belege auf Wirksamkeit bei Betroffenen mit Lese-Recht-Schreibschwierigkeiten bzw. anderen Lernproblemen.

Positive Aspekte der Reformschulen und alternativen Ansätze

Positive Aspekte dieser Ansätze können sein, dass man dabei die gesamte persönliche Entwicklung der Schüler im Blick hat. Man fördert z.B. besonders die Naturverbundenheit oder Kreativität wie auch das selbständige Lernen. Auch kleinere Schulklassen können bei Eltern ein Argument sein, um Kinder bei einer freien Schule anzumelden.

Reformschulen sind nicht immer für den Schriftspracherwerb förderlich

Was ist aus der Perspektive der Forschung an diesen Ansätzen abzulehnen? Die esoterische Weltbildbildung nach Rudolf Steiner hat in der seriösen Förderung von Legasthenikern und anderen Lernschwachen keinen Platz. Andersherum gefragt, wie sollen Kinder ohne zielgerichtete Förderung das Lesen und Schreiben lernen? Aus der Praxis sind uns nicht wenige Fälle bekannt, in denen Schüler an verschiedene reformpädagogische Schulen gingen und der Schriftspracherwerb ohne deutliches Konzept gefördert wurde. Man ließ die Kinder sehr auf sich allein gestellt, um sich freiwillig dem Lesen und Schreiben zu widmen. Strittige Ansätze kennt man vom vieldiskutierten Schweizer-Modell (Schreiben nach Gehör), das ein reformpädagogischer Ansatz ist. Es gibt wissenschaftliche Belege, dass diese Methode in der Deutschdidaktik umstritten ist.

Aus der Perspektive der derzeitigen Forschung sind diese methodischen Ansätze bei der Förderung betroffener Schüler kritisch zu sehen. Ein Argument dafür ist, dass die Lernrückstände im Schriftspracherwerb nach der Grundschulzeit konstant bleiben können. Die Gefahr ist nicht zu unterschätzen, dass betroffene Schüler erst recht seelische Probleme entwickeln können, weil sie keine didaktische Hilfe im Schriftspracherwerb erhalten. Darum sind Reformschulen für Betroffene nicht immer von Vorteil, die Eltern sollten sich immer das schriftsprachliche Konzept der jeweiligen Schulen ansehen. Wenn die Eltern eine esoterische Weltsicht nicht kennen oder teilen, sollten sie sich die Konzepte im Detail genauer ansehen. Die Schulen sind sehr verschieden in ihrer Umsetzung ihrer Konzepte.

 Weiterführende Quellen zum Nachlesen:

Anne Höhl. „Aroma-Dusche im Klassenzimmer“. Süddeutsche Zeitung, 24. September 2013. http://www.sueddeutsche.de/bildung/esoterik-in-der-schule-aroma-dusche-im-klassenzimmer-1.1477223.

Barbara Singer. „Wie Menschen in der Esoterik abgefangen werden“. Brisante Bücher und Artikel zu den Themen Psychologie und Spiritualität. https://autorinbarbarasinger.wordpress.com, 30. März 2013. https://autorinbarbarasinger.wordpress.com/2013/03/30/wie-menschen-in-der-esoterik-abgefangen-werden/.

Claudia Barth. Esoterik – die Suche nach dem Selbst – Sozialpsychologische Studien zu einer Form moderner Religiosität. Bielefeld: transcript Verlag, 2011. http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-1627-9/esoterik-die-suche-nach-dem-selbst.

Deutscher Philologen Verbandes e. V. „Kriterienliste_nachhilfestudios.pdf“, o. J. https://www.dphv.de/fileadmin/_migrated/content_uploads/Kriterienliste_nachhilfestudios.pdf.

Dieter Rüggeberg. „verlag-dr.de“. Verlag für esoterische Literatur, o. J. http://www.verlag-dr.de.

EKD. „Esoterik“. Glaubens-ABC, 22. April 2017. https://www.ekd.de/glauben/abc/esoterik.html.

Evelyn Finger, und Detlef Pollack. „Die Renaissance der Unvernunft – Der Glaube an und für sich“, 13. Mai 2013. http://www.zeit.de/2013/21/esoterik-detlef-pollack.

„Forschung“. http://www.deacademic.com. Zugegriffen 22. April 2017. http://universal_lexikon.deacademic.com/34388.

Legasthenie Coaching – Institut für Bildung und Forschung gUG (haftungsbeschränkt). „Leitbild“. Zugegriffen 5. Januar 2017. https://www.legasthenie-coaching.de/leitbild/.

Michael Utsch. „Fanatismus“. Lexikon. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, 2017. http://www.ezw-berlin.de/html/3_8600.php.

„Nur ein Geschäft – Esoterikbranche glaubt selbst nicht an ihr ‚Produkt‘“. 3sat, 29. Oktober 2013. http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/173041/index.html.

Psiram.com – Realismus als Chance. „Wer heilt hat recht“, 2016. https://www.psiram.com/de/index.php/Wer_heilt_hat_Recht.

„Psychologische Beratungsangebote und -erfahrungen – Wege des Einstiegs in eine sogenannte Sekte und Wege des Ausstiegs“. Zeitschrift für Weltanschauungsfragen. Berlin: Evangelische Zentrale für Weltanschauungsfragen, Februar 2017. http://www.ezw-berlin.de/downloads/Materialdienst_02_2017_6-14s.pdf.

Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst e. V. – REMID. „Mitgliederzahlen: Sonstige“. Religionswissenschaft. remid.de. Zugegriffen 22. April 2017. http://remid.de/info_zahlen/verschiedene/.

Sekten-Info Essen e.V. „Zum Thema Esoterik in der Beratungsarbeit“. Beratungsstelle. Zugegriffen 5. Januar 2017. http://sekten-info-nrw.de/index.php?option=com_content&task=view&id=71.

„Theosophische Gesellschaft in Deutschland e.V.“. Selbstdarstellung. Zugegriffen 29. April 2017. http://theosophische-gesellschaft.org.

Ulrike Köppchen. „Bildung: Die blinden Flecken der Reformpädagogik“. Deutschlandfunk Kultur, 5. November 2015. http://www.deutschlandradiokultur.de/bildung-die-blinden-flecken-der-reformpaedagogik.976.de.html?dram:article_id=318358.

Wikipedia. „Alchemie“. Zugegriffen 1. Mai 2017. https://de.wikipedia.org/wiki/Alchemie.

———. „Bert Hellinger“. Zugegriffen 1. Mai 2017. https://de.wikipedia.org/wiki/Bert_Hellinger.

———. „Demeter_(Anbauverband)“. Zugegriffen 1. Mai 2017. https://de.wikipedia.org/wiki/Demeter_(Anbauverband).

———. „Helena Blavatsky“, 26. April 2017. https://de.wikipedia.org/wiki/Helena_Petrovna_Blavatsky.

———. „Joseph Murphy“, 5. Januar 2017. https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Murphy.

———. „Kabbalah“. Zugegriffen 1. Mai 2017. https://de.wikipedia.org/wiki/Kabbalah.

———. „Manichäismus“. Zugegriffen 1. Mai 2017. https://de.wikipedia.org/wiki/Manichäismus.

———. „Zoroastrismus“. Zugegriffen 1. Mai 2017. https://de.wikipedia.org/wiki/Zoroastrismus.

[1] EKD, „Esoterik“, Glaubens-ABC, 22. April 2017, https://www.ekd.de/glauben/abc/esoterik.html.

[2] Legasthenie Coaching – Institut für Bildung und Forschung gUG (haftungsbeschränkt), „Leitbild“, zugegriffen 5. Januar 2017, https://www.legasthenie-coaching.de/leitbild/.

[3] Claudia Barth, Esoterik – die Suche nach dem Selbst – Sozialpsychologische Studien zu einer Form moderner Religiosität (Bielefeld: transcript Verlag, 2011), http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-1627-9/esoterik-die-suche-nach-dem-selbst.

[4] Wikipedia, „Zoroastrismus“, zugegriffen 1. Mai 2017, https://de.wikipedia.org/wiki/Zoroastrismus.

[5] Wikipedia, „Manichäismus“, zugegriffen 1. Mai 2017, https://de.wikipedia.org/wiki/Manichäismus.

[6] Wikipedia, „Alchemie“, zugegriffen 1. Mai 2017, https://de.wikipedia.org/wiki/Alchemie.

[7] Wikipedia, „Kabbalah“, zugegriffen 1. Mai 2017, https://de.wikipedia.org/wiki/Kabbalah.

[8] Dieter Rüggeberg, „verlag-dr.de“, Verlag für esoterische Literatur, (o. J.), http://www.verlag-dr.de.

[9] Wikipedia, „Helena Blavatsky“, 26. April 2017, https://de.wikipedia.org/wiki/Helena_Petrovna_Blavatsky.

[10] „Theosophische Gesellschaft in Deutschland e.V.“, Selbstdarstellung, zugegriffen 29. April 2017, http://theosophische-gesellschaft.org.

[11] Michael Utsch, „Fanatismus“, Lexikon, Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, (2017), http://www.ezw-berlin.de/html/3_8600.php.

[12] Claudia Barth, Esoterik – die Suche nach dem Selbst.

[13] Ulrike Köppchen, „Bildung: Die blinden Flecken der Reformpädagogik“, Deutschlandfunk Kultur, 5. November 2015, http://www.deutschlandradiokultur.de/bildung-die-blinden-flecken-der-reformpaedagogik.976.de.html?dram:article_id=318358.

[14] Wikipedia, „Demeter_(Anbauverband)“, zugegriffen 1. Mai 2017, https://de.wikipedia.org/wiki/Demeter_(Anbauverband).

[15] Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst e. V. – REMID, „Mitgliederzahlen: Sonstige“, Religionswissenschaft, remid.de, zugegriffen 22. April 2017, http://remid.de/info_zahlen/verschiedene/.

[16] „Forschung“, http://www.deacademic.com, zugegriffen 22. April 2017, http://universal_lexikon.deacademic.com/34388.

[17] Deutscher Philologen Verbandes e. V., „Kriterienliste_nachhilfestudios.pdf“ o. J., https://www.dphv.de/fileadmin/_migrated/content_uploads/Kriterienliste_nachhilfestudios.pdf.

[18] Barbara Singer, „Wie Menschen in der Esoterik abgefangen werden“, Brisante Bücher und Artikel zu den Themen Psychologie und Spiritualität, https://autorinbarbarasinger.wordpress.com, (30. März 2013), https://autorinbarbarasinger.wordpress.com/2013/03/30/wie-menschen-in-der-esoterik-abgefangen-werden/.

[19] „Psychologische Beratungsangebote und -erfahrungen – Wege des Einstiegs in eine sogenannte Sekte und Wege des Ausstiegs“, Zeitschrift für Weltanschauungsfragen (Berlin: Evangelische Zentrale für Weltanschauungsfragen, Februar 2017), http://www.ezw-berlin.de/downloads/Materialdienst_02_2017_6-14s.pdf.

[20] „Nur ein Geschäft – Esoterikbranche glaubt selbst nicht an ihr ‚Produkt‘“ (3sat, 29. Oktober 2013), http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/173041/index.html.

[21] Evelyn Finger und Detlef Pollack, „Die Renaissance der Unvernunft – Der Glaube an und für sich“, 13. Mai 2013, http://www.zeit.de/2013/21/esoterik-detlef-pollack.

[22] Psiram.com – Realismus als Chance, „Wer heilt hat recht“, 2016, https://www.psiram.com/de/index.php/Wer_heilt_hat_Recht.

[23] Anne Höhl, „Aroma-Dusche im Klassenzimmer“, Süddeutsche Zeitung, 24. September 2013, http://www.sueddeutsche.de/bildung/esoterik-in-der-schule-aroma-dusche-im-klassenzimmer-1.1477223.

[24] Sekten-Info Essen e.V., „Zum Thema Esoterik in der Beratungsarbeit“, Beratungsstelle, zugegriffen 5. Januar 2017, http://sekten-info-nrw.de/index.php?option=com_content&task=view&id=71.

[25] Wikipedia, „Bert Hellinger“, zugegriffen 1. Mai 2017, https://de.wikipedia.org/wiki/Bert_Hellinger.

[26] Wikipedia, „Joseph Murphy“, 5. Januar 2017, https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Murphy.

Die Davis-Methode ist wissenschaftlich nicht belegt!

Was ist die Davis-Methode?

In unserem Fachartikel wollen wir auf die Davis-Methode® eingehen, die von mehreren Fachleuten zurecht als nicht wissenschaftlich belegt oder als Pseudo-Methode mit esoterischem Hintergrund eingestuft wird. Weil wir Eltern und Betroffene vor solchen Methoden warnen wollen, werden wir fachlich auf diese Methode von Ron Davis eingehen. Wir wollen fundierte Gründe liefern, warum die Davis-Methode umstritten ist!

Diese Methode wurde vom Amerikaner Ron Davis als Behandlungsprogramm zur Behandlung einer Legasthenie entwickelt. Er soll nach eigenen Angaben in der Kindheit selber Legastheniker und sogar Analphabet gewesen sein. Durch Selbstversuche hätte er im Jahre 1980 eine Lösung für seine Probleme mittels Orientierungstraining entdeckt. 1982 hatte er in den USA seine erste Davis-Orientierungsberatung entwickelt. Diesem Ansatz folgte dann sein populäres Buch „Legasthenie als Talentsignal“, deren erste deutsche Fassung 1995 veröffentlicht wurde.

Danach erfolgte die Gründung der Davis Dyslexia Association International (DDAI, 1996), welche diesen Ansatz durch die Ausbildung von Davis-Beratern förderte und weiterentwickelte. Dieser Ansatz hat sich bis heute international verbreitet. Seit dieser Zeit wurde eine Vielzahl von Methoden und Trainingsprogramme z.B. für Dyskalkulie, ADS/ADHS und neuerdings auch für Autismus entwickelt.

Außerdem sagt man Ron Davis nach, er hätte mehrjährigen Kontakt zur Scientology-Kirche unterhalten. Dafür gibt es Vermutungen, da bei Scientology teilweise ähnliche Visualisierungstechniken angewendet werden, wie sie auch in der Davis-Methode genutzt werden. Inwiefern es wirkliche Verbindungen zu dieser Vereinigung gab, ist nach unseren Recherchen nicht gesichert.

Unserer Meinung nach stellt die Davis-Methode weder eine wissenschaftlich gesicherte Diagnostik noch eine belegte Fördermaßnahme dar. Sicherlich mag es für Hilfesuchende vielversprechend klingen: „Jeder Legastheniker ist ein Genie!“, oder „Das man eine Legasthenie mit einem Orientierungstraining sogar in 30 Stunden heilen kann!“. Hier suggeriert man Familien mit ihren betroffenen Kindern unrealistische und unseriöse Ziele und macht Versprechungen, die jeder Sachlogik und wissenschaftlichen Erkenntnis widersprechen. Sicherlich ist jeder Legastheniker normal intelligent! Das ist keine Frage, dazu gibt es hinreichende Befunde in der Forschung. Hin und wieder gibt es darunter sehr begabte Betroffene. Aber dass jeder ein Genie sein soll, ist unwahr! Die Mehrheit ist wie der Durchschnitt der Bevölkerung normal begabt. Andere Behauptungen sind falsch und umstritten!

Dass Legastheniker nur nonverbale (bildhafte) Denker wären, ist aus der heutigen wissenschaftlichen Kenntnis nicht belegt. Aus der Forschung ist bekannt, dass legasthenische Kinder mit der auditiven und visuellen Wahrnehmung, Motorik, etc. Probleme haben können. Daher ist die Annahme, dass Legastheniker eine völlig andere Wahrnehmung und Denkweise haben, nicht belegbar. Unserer Kenntnis nach haben Legastheniker aufgrund ihrer differenten Teilleistungen einen anderen Denk- und Lernstil. Dieser funktioniert nicht so, wie Davis behauptet, der aus einer einseitigen bildhaften Denkweise Zusammenhänge herleitet. Das ist mehr als umstritten! Außerdem besitzen Legastheniker keine andere plastische Vorstellungskraft als Nicht-Legastheniker! Die Probleme von Legasthenikern muss man viel differenzierter betrachten. Die Vorstellung der Existenz eines geistigen Auges des Legasthenikers, welcher sich durch Davis´ Training aufgrund der visuellen Vorstellungskraft und Dreidimensionalität des Legasthenikers zum Talent oder Genie entwickeln soll, hat eher esoterischen Ursprung.

Jetzt werden wir im Detail genauer auf das Konzept von Davis eingehen

Der Annahme des Davis-Konzepts, dass Legastheniker ein geistiges Auge haben, widerspricht die Forschung durch belegten Studien. Dass dieses „Auge“ Legasthenie verursachen würde, ist sehr umstritten. Der Mensch besitzt kein geistiges Auge, sondern der Lese- und Schreibprozess muss viel komplexer im Sprachzentrum verarbeitet werden. Unterschiedliche Teilleistungen (auditive und visuelle Wahrnehmung etc.) erzeugen bei Legasthenikern Probleme im Schriftspracherwerb (darum spricht man in der Forschung von einer Teilleistungsstörung!). Deswegen haben Legastheniker keine übersinnlichen Fähigkeiten, wie man sie mit dem nonverbalen-bildhaften Denken bescheinigen will. Daher ist dieses Konzept im Bereich der Esoterik einzuordnen, da es jeglicher Sachlogik widerspricht.

Der Zustand der Desorientierung ist ebenso nicht bewiesen und empirisch belegt, er beruht daher auf dem subjektiven Empfinden von Ron Davis. Es gibt Hinweise, dass einige Legastheniker mit der Raumlage oder Raumorientierung Probleme haben. Das gilt aber nicht für alle Betroffenen in diesen Teilbereichen.

Fragwürdig ist außerdem, dass Legasthenie oder LRS selbst nicht diagnostizierbar sein soll und nur mit der Testung der Desorientierung ermittelt werden kann! Nein, eine Legasthenie kann man im Grundschulalter (ab 2. Klasse, 1. Halbjahr) wissenschaftlich gesichert feststellen. Hierfür gibt aussagefähige Testverfahren, die nur von ausgebildeten Fachleuten durchgeführt werden dürfen. Entweder sind es spezialisierte Wissenschaftler aus Pädagogik und Psychologie, aber keine Davis-Berater etc.

Die Erfolgserwartungen, die bei Betroffenen geweckt werden, sind unrealistisch, da man von einer völligen Beseitigung und einer 100-prozentigen Erfolgsquote ausgeht! Noch fragwürdiger ist, dass mit dieser Therapieform eine mögliche Niveausteigerung von 8 Klassenstufen suggeriert wird, dazu fehlen wissenschaftliche Belege! Außerdem gibt es bisher keine Studien, dass man eine Legasthenie heilen kann, sondern man kann sie mit einer zielgerichteten Förderung schrittweise kompensieren.
Im Grundschulalter wird dabei von einem Zeitraum von 18 bis 24 Monaten ausgegangen, in welchem das Kind eine spezialisierte und wissenschaftlich fundierte Einzelförderung und inklusives Üben erhält, um weiter an seinen Problemen zu arbeiten. Bei größeren psychosozialen Problemen ist die Hilfe eines Psychologen ratsam!

Die Trainingsmethoden nach dem Symbolbeherrschungstraining und dem Orientierungstraining sind auf der ganzen Linie nicht bewiesen. Sicherlich kann in der Förderung eine bessere visuelle Darstellung der Buchstaben ein kreativer Ansatz sein, die dem Kind Spaß bereitet, um sich vielleicht Wörter oder Laute einzuprägen. Der Erfolg dieser Methode ist nicht bewiesen! Die Forschung geht von einer umfassenden Stimulierung aus, die alle Wahrnehmungsbereiche fördert, in denen das Kind seine individuellen Probleme hat. Für eine wirksame Förderung ist zu beachten, dass sich diese Förderung auf die lautgetreue Rechtschreibung oder phonologische Konzepte, sowie auf die systematische Leseförderung fokussiert. Hierzu gibt es einige Studien, die eine Bewältigung der Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben nachweisen.
Die Zeit der Förderung von 5 Trainingsstunden (insgesamt 30 Stunden) am Tag ist didaktisch nicht sinnvoll, sondern eine angemessene Förderung von ca. 45 bis 60 Minuten pro Woche ist zu empfehlen. Man kann Kinder mit einem so kurzfristigen Zeitraum nicht unterstützen. Hier braucht es Geduld und Zeit, damit ein Kind schrittweise die Probleme mithilfe der Eltern in den Griff bekommt.

Es ist bedenklich, wenn mit der Davis-Methode auch weitere Lernschwächen und Krankheiten wie ADS, ADHS und Autismus behandelt werden! Methoden, die in vielen Bereichen Heilung versprechen, kommen häufig aus der Esoterik.

Fazit:

Die Davis-Methode widerspricht jeglicher wissenschaftlichen Erkenntnis der Legasthenieforschung und wird auch vom Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. nicht empfohlen. Generell ist von Methoden Abstand zu nehmen, die eine schnelle und einzigartige Heilung versprechen! Daher ist auch die sehr extreme Stilisierung von uns Legasthenikern zur Geniehaftigkeit mit großer Vorsicht zu genießen!

Aus Forschung und Praxis ist uns kein Betroffener bekannt, der ohne eine fundierte Diagnose und Einzelförderung über einen längeren Zeitraum seine Probleme in den Griff bekommen hat! Außerdem widerspricht die Davis-Methode jeglicher Erkenntnis der Lernforschung, da sie keinerlei Lernstrategien und Verinnerlichung des Lernstoffes auf pädagogisch-didaktischer Weise vermittelt. In Dresden und Sachsen wird diese Methode angewendet, aber wir können die Eltern nur davor warnen, da uns diese Methode als sehr unseriös erscheint! Daher sollten Sie immer darauf achten, welchen Hintergrund diverse Testungen sowie Förder- oder Therapie- und Nachhilfekonzepte haben. Ein kritischer Blick und genaueres Nachfragen kann Ihnen dabei helfen, die bestmögliche Hilfe fürs Kind zu erhalten.

Erstveröffentlichung am 07.03.2014, aktualisierte Version vom 08.08.2016.

 

Ratgeber: Pseudo-Methoden aus der Esoterik in Förderung und Coaching sind strikt abzulehnen

Esoterik hat in der LRS-Fördderung nichts zu suchen!Ratgeber: Pseudo-Methoden aus der Esoterik sind bei Förderung und Coaching strikt abzulehnen

In den letzten Jahren haben wir in Dresden verschiedene Verfahren bzw. Methoden beobachtet, die bei betroffenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zur Anwendung kamen.

Diese werden eingesetzt, um – mit wissenschaftlich nicht gesicherten Methoden – die visuelle oder auditive Verarbeitung der Teilleistungen bei den Kindern zu therapieren. Andere widmen sich den Problemen im Kopfgelenk (KISS-Syndrom), oder sie wollen mit Hörtraining, Blicktraining, Sehschule oder Händigkeitstraining eine Legasthenie, LRS oder Dyskalkulie wegtherapieren. Für diese Methoden gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Eine Legasthenie / Dyskalkulie kann aber erwiesenermaßen durch pädagogische Förderung und mithilfe der Gesundheitsberufe ausgeglichen werden. Bei einer LRS oder erworbenen Rechenschwäche können Verhaltensprobleme durch Psychotherapie gelöst werden. Probleme mit der auditiven Wahrnehmung können auch im Kindesalter durch einen Logopäden gut behandelt werden.

Eine professionelle Einzelförderung basiert auf pädagogisch-didaktischen Methoden, bei denen spirituelle oder esoterische Ansätze nichts zu suchen haben.

Wir haben folgende Methoden auf unsere Negativliste gesetzt:

Diese Methoden versuchen u.a. auch Schwächen im Lesen, Schreiben und Rechnen sowie Verhaltensprobleme und Lernblockaden zu therapieren. Leider haben diese Ansätze bei nicht wenigen Fachleuten wie Pädagogen, Therapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden Anklang gefunden.

Besonders perfide ist, dass die anvertrauten Schützlinge und Klienten meist zu wenig über diese Methoden wissen. Sie lassen sich mit diesen Pseudo-Methoden aus Psychologie und Esoterik behandeln, ohne sie im Detail zu kennen.

Daher müssen auch Eltern sensibilisiert werden, um nicht auf Arbeitsweisen hereinzufallen, die sehr viel Geld kosten, aber wenig nutzen bzw. nur Placebo-Effekte bewirken und dadurch große Enttäuschungen bringen – denn nicht selten werden große Wirkungen versprochenen. Sie sind i.d.R. auch nicht wissenschaftlich anerkannt.

Umfassende Einzelförderung muss auf sachlogischen und wissenschaftlich fundierten Theorien beruhen und verfolgt eine systematische fachdidaktische Hilfe. Das Coaching basiert auf einer professionellen methodischen Wissens- und Strategievermittlung durch wissenschaftliche und praktische Erfahrung auf diesem Gebiet. Feedback und Zielvereinbarungen gehören zur klassischen Herangehensweise, um auch nachweislich Lernfortschritte zu belegen. Das ist recht unspektakulär, bringt aber langfristige Lernerfolge in der Förderung und persönlichen Entwicklung des Schützlings. Daher ist dieser Weg auch deutlich effektiver als grenzwertige Ansätze, für die keine logischen und wissenschaftlichen Theorien existieren.

Eltern sollten sich bei der Suche nach passender Hilfe auch nach der Methodik erkundigen – ist diese fachdidaktisch nachvollziehbar? Oder entstammt sie vielleicht irgendwelchen Pseudo-Methoden?

Wir haben zu dieser Thematik im Fachmagazin wirtschaft & weiterbildung eine gute Buchempfehlung entdeckt.

Das „Schwarzbuch Personalentwicklung – Spinner in Nadelstreifen“ von Dr. Viktor Lau befasst sich zwar mit der Weiterbildung von Fach- und Führungskräften. Man kann die Aussagen dieses Buches auch auf unseren Fachbereich übertragen, der schon seit vielen Jahren sehr fragwürdige Blüten treibt.  Nicht selten kommen diese Ansätze auch bei verschiedenen Lerntherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten zur Anwendung.

Das Buch ist im Verlag Steinbeis-Edition erschienen.

Erstveröffentlichung 13.09.2013, überarbeitete Version vom 31.08.2016

Einen weiteren Artikel zum Thema: LRS-Förderung ist frei von alternativ-esoterischen Ansätzen, finden Sie hier.