Lese-Rechtschreib-Schwächen – ein vorübergehendes Phänomen?

In unserer praktischen Arbeit werden wir immer wieder gefragt, ob Lese-Rechtschreib-Schwächen nicht ein vorübergehendes Problem sein könnten. Nach unseren Erfahrungen können wir das mit „JA“ beantworten. Es gibt Lese-Rechtschreib-Schwächen, die durch unterschiedliche Umweltbedingungen begünstigt worden sind – sie bedeuten keine Legasthenie. Aber es stellt sich das Problem der Unterscheidung der Ursachen der verschiedenen Lese-Rechtschreib-Probleme, die... Weiterlesen →

Die familiäre Häufigkeit von Lese-Rechtschreib-Schwächen

Unsere nichtrepräsentative Stichprobe deutet darauf hin, dass rund 58 Prozent aller Lese-Rechtschreib-Schwächen häufiger in Familien auftreten. Bei jeweils 16 Prozent der Befragten hatten Vater bzw. Mutter ähnliche Schwächen in der Schule. Dann folgen die Großeltern (Opa 8 Prozent, Oma 5 Prozent), Geschwister (Bruder und Schwester jeweils 6 Prozent), Cousins mit 5 Prozent und Cousinen mit 7 Prozent. Dazu kommen Onkels (10 Prozent) und Tanten (1 Prozent), was insgesamt für eine familiäre Häufung spricht. Bei dieser Schwäche spricht man von Legasthenie (Dyslexia). Weiterlesen →

Good upbringing lays the foundation for coping with reading/spelling weakness

Our education dictates who we become and what we do (Parens, 2017). This is the title of an essay by Prof. Henri Parens, MD of Thomas Jefferson University, published in the book "Bindung und emotionale Gewalt" ("Binding and Emotional Violence") by the well-known researcher Karl Heinz Brisch. Weiterlesen →