Update: Ankündigung Büroumzug: Bamberger Str. 7 in 01187 Dresden

Wir haben gute Neuigkeiten. Ab 01.10.2022 können wir unsere neuen Räumlichkeiten auf der Bamberger Str. 7 in 01187 Dresden anmieten. Dann haben wir etwas mehr Platz und Komfort in unseren Räumlichkeiten.

Bei der Suche nach der richtigen Immobilie begleitete uns die Firma Beate Protze Immobilien GmbH aus Dresden, die schon seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner für uns als gemeinnützige Einrichtung sind.

Wir bedanken uns beim Team von Beate Protze Immobilien für die gute Zusammenarbeit.

Ein Umzugsunternehmen haben wir auch schon, die Firma VÖLKEL & GÜNTHER hat für unseren Umzug einen guten Preis vereinbart hat.

UPDATE: 19.09.2022

Unser Umzug findet in der Woche vom 03.- 06.10.2022. Die Lerntherapien werden am 07.10.2022, wie er regulär stattfinden. Termine für die Diagnostik finden in Herbstferien statt.

 

Print Friendly, PDF & Email

Auf Arbeit ist Legasthenie ein Stigma

Im persönlichen Leben kommt es oft zu einer Stigmatisierung legasthener Menschen. Viele Arbeitgeber können die vielfältigen Probleme der Legastheniker im Arbeitsumfeld nicht nachvollziehen. Deshalb ist die Legasthenie auch auf der Arbeit häufig mit einem Stigma behaftet. Erwachsene Legastheniker finden sich in der Arbeitswelt mit ihren Stärken im fachlichen Umfeld und den dazu vorhandenen Schwächen beim Lesen und Schreiben nur selten richtig verstanden und wahrgenommen. Einerseits werden sie häufig als „Behinderte“ wahrgenommen, andererseits wissen nur wenige Arbeitgeber, was es tatsächlich bedeutet legasthen zu sein. Hier ist noch viel Aufklärung nötig. Deshalb wagen Betroffene sich nur selten in der Arbeitswelt als Legastheniker zu outen. Sie schämen sich, ihre Schwäche dem Arbeitgeber mitzuteilen. Aber jeder, der dieses Stigma in seinem Leben bewältigt, hat gute Chancen, die Schwierigkeiten im Arbeitsumfeld zu kompensieren. Dafür braucht es gegenseitiges Verständnis und Vertrauen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Nur wenige Betroffene wollen als „Behinderte“ wahrgenommen und verstanden werden. Der …

Weiterlesen …

Print Friendly, PDF & Email

Ist eine Legasthenie heilbar?

In der Fachwelt und in der Öffentlichkeit wird häufig die Frage diskutiert, ob die Legasthenie als spezielle veranlagte Lese-Rechtschreib-Schwäche heilbar ist. Dazu gibt es eine klare Antwort: NEIN! Aber sie ist mit verschiedenen Hilfsmitteln bzw. einer intensiven Lerntherapie und entsprechendem Training gut zu kompensieren. Daraus ergibt sich eine andere und bessere Fragestellung: Wie kann man die Legasthenie bewältigen, dass sie nicht zu einer seelischen Behinderung wird und dass die Betroffenen entsprechend ihrer Ressourcen in die Gesellschaft integriert werden? Die Legasthenie ist eine kompensierbare Schwäche. Dieser Aussage können wir sowohl aus der fachlichen als auch aus der persönlichen Perspektive der Betroffenen eindeutig zustimmen. Andererseits ist es wichtig, diese Schwäche als einen normalen Zustand des Lebens anzunehmen. Legastheniker können in nichtsprachlichen Bereichen vielfältige und gute Begabungen haben, aber sie sind von Natur aus schriftsprachlich nicht talentiert. Sie werden keine Sprachwissenschaftler werden, aber vielleicht werden sie gute Ingenieure, Lehrer, Erzieher, Tischler oder Wissenschaftler …

Weiterlesen …

Print Friendly, PDF & Email