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Wir wünschen allen Schülern, schöne Winterferien

Samstag, Februar 11th, 2012

Gestern gab es für die Schüler in Sachsen und Dresden die Zeugnise. Und jetzt kommen die ersehneten Winterferien.

Hier in Dresden und Sachsen haben wir reichlich Schnee und die Luft ist schön frisch. Das lädt natürlich zu schönen Schneeballschlachten, Schlittenfahrten oder gar zum Skilaufen in Altenberg ein.

Unser schönes Sachsen hat da viel zu bieten! Wir wünschen unseren Schützlingen mit ihren Familien schöne Winterferien.

Wir als Legasthenie-Coaching-Team sind hier über die Winterferien in unserem Büro zu erreichen und freuen uns über neue Anmeldungen.

Nach den Winterferien veröffentlichen wir wieder einen spanndenden Artikel.

Bis dahin!


Auweia: Die Halbjahres-Zeugnisse werden bald verteilt!

Donnerstag, Februar 9th, 2012

Viele unserer Dresdner Schüler fürchten diesen Tag schon seit Wochen. Nun naht sehr bald die Zeugnisausgabe der Halbjahreszensuren in den Schulen. Für viele sind diese Zensuren schon richtungsweisend für eine mögliche Versetzung bzw. der Hinweis versetzungsgefährdet zu sein. Die letzten Monate haben viele Eltern mit ihrem Kind viel Zeit mit Üben verbracht. Einige haben es auch mit Nachhilfe oder Lerntherapie versucht. Doch in den wichtigen Schlüsselkompetenzen hat sich sehr oft kaum was weiter bewegt. In den Fächern Deutsch und Mathematik, auch manchmal in der Mitarbeit, dem Fleiß und der Ordnungsliebe oder gar im Betragen war in den letzten Monaten oft wenig Besserung in Sicht.

Nun stellt sich die große Frage für immer mehr Eltern, was sollen sie nun tun? Bei den wichtigen Fächern wie Mathe und Deutsch kann es sich manchmal um Motivationsprobleme oder Wissensdefizite handeln, sie können sich als vorübergehende Lese-Recht-Schreibschwäche (LRS) oder Rechenschwäche äußern. Diese zeigen sich in der Regel anhand von gleichmäßigen orthografischen Fehlern oder rechnerischen Regelfehlern. Diese kann man mit einer qualifizierten Nachhilfe in einigen Monaten sehr gut in den Griff bekommen. Das kann beispielsweise bei erworbenen Problemen der Fall sein, sofern keine Krankheiten (Sinnesorgane, Entwicklungsverzögerung, Psyche, Sozialverhalten) vorhanden sind, die Hilfe von Seiten der Gesundheitsberufe bedürfen.

Abgesehen davon, kann sowohl die methodische Vermittlung in der Schule eine zentrale Rolle spielen, als auch ein anreizschwaches Umfeld in der Familie selbst.
Genau deshalb ist nicht jede Lese-, und Schreib- als auch Rechenschwäche das selbe wie eine familiäre Anlage, wie es bei Legasthenie und Dyskalkulie ist. Diese entwickeln ganz unabhängig von der Intelligenz und dem sozialen Umfeld. Hier sind auch die Symptome und Ausprägungen deutlich vielfältiger und unspezifischer als bei erworbenen Problemen.
Diese sehr speziellen Lernschwierigkeiten, die mit genetischen (familiären Anlagen) Ursachen zu tun haben, bekommen sie weder mit Nachhilfe noch mit Lerntherapie, Logopädie und Ergotherapie langfristig in den Griff.

Leider wird immer wieder behauptet, dass eine Legasthenie und Dyskalkulie mit viel Üben und Therapieren verschwinden würde. Man begründet dies damit, da es ja nur an der Faulheit oder an einer Krankheit der Schüler liegen würde. Vorsicht! Tut man nichts, werden die Probleme sich bis in das Jugendalter bzw. Erwachsenenalter verschleppen und können möglicherweise dann zu seelischen Problemen führen. Verhaltensprobleme können daraus resultieren, die sehr der ADHS ähneln können. Aber diese Krankheiten sind sehr selten in Kombination mit Legasthenie und Dyskalkulie in der praktischen Arbeit zu beobachten. Die andere Seite der Medaille ist: Tun man wieder zu viel, rennt mit dem Kind zu jedem möglichen Therapeuten, kann man dem Kind sicherlich auch auf längere Sicht gesehen eher Schaden antun.

Darum muss das Motto sein, auch weniger hilft dem Kind mehr als zu viel. Insbesondere bei einer Legasthenie und Dyskalkulie. Diese Probleme kann man nur mit einem Spezialisten in den Griff bekommen, der ein fachübergreifendes Verständnis der Problematik als Ganzes besitzt. Dazu braucht man aber den Spezialisten, der umfassend ausgebildet ist und Ihnen mit Rat und Tat beiseite stehen kann. Er wird Ihnen, auch wenn nötig, andere Gesundheitsberufe (Ärzte, Psychologen, Logopäden, Ergotherapeuten) für die Hilfe des Kindes empfehlen. So vermeiden Sie einen Therapiemarathon! Ein Therapiemarathon, der erstens sehr viel Geld kosten kann, und zweitens dem Kind unter Umständen noch mehr Druck und Probleme bereiten kann.

Die Pharmaindustrie hat ein Interesse daran, möglichst viele Kinder zu therapieren, um ihre Produkte abzusetzen und ihre Gewinne zu steigern. Sehr zu bedauern ist, dass mittlerweile auch Selbsthilfeverbände die Behandlung nach der ICD-10 bis hin zur medikamentösen Behandlung, die einer Ritalin-Therapie sehr ähneln kann, propagieren, was wissenschaftlich äußerst umstritten ist. Darum haben einige Wissenschaftler auch kein wirkliches Interesse die Probleme zu differenzieren. Eine Pauschale Zusammenfassung, das macht es viel einfacher, möglichst alle auf Kosten des Gemeinwesens therapieren zu können.

Aber wollen wir wirklich jedes Kind, das nicht unserer Norm entspricht, durch Lerntherapie perfektionieren? Kinder sind Kinder, auch wenn sie anders sind, gehören sie zu uns, zu unserer Gemeinschaft. Daher ist eine umfassende Förderung eines Legastheniespezialisten notwendig, der die Probleme kompensieren hilft und nicht therapiert. Eine Legasthenie und Dyskalkulie kann man mit spezieller Förderung sehr gut in den Griff bekommen.

Hat Ihr Kind unklare Probleme mit dem Lesen und Schreiben, manchmal auch beim Rechnen? Möglicherweise handelt es sich um eine der vielfältig in Erscheinung tretenden Lernschwäche, die es für die umfassende, ganzheitliche Förderung zu unterscheiden gilt. Nur sehr wenige Fachleute sahen sich bisher in der Lage, diese von einem Spezialisten getestet wird und eine individuelle, maßgeschneiderte Förderung erhält. Der Erfolg wird sich einstellen: wieder Spaß am Lernen zu haben. Eine Voraussetzung dafür, dass sich Ihr Kind schrittweise in der Schule verbessern kann.

Jackie Stewart: Sie werden uns nie wirklich verstehen!

Montag, Februar 6th, 2012

Der schottische Rennfahrer Sir Jackie Stewart und Legastheniker sagte einmal bei einer Wissenschaftstagung, wo sämtliche Legasthenieforscher tagten: „Sie werden nie wirklich verstehen, was es bedeutet, Legastheniker zu sein. Egal, wie lange Sie schon in diesem Bereich arbeiten, egal, ob Ihre eigenen Kinder Legastheniker sind – Sie werden nie verstehen, wie es sich anfühlt, die ganze Kindheit über gedemütigt zu werden und Tag für Tag eingeimpft zu bekommen, dass Sie es nie zu etwas bringen werden.“*

Diese Anschauung des bedeutenden Rennfahrers, der den 27.Grand-Prix-Titel gewann, ist eine Aussage eines Legasthenikers. Der aus persönlicher Erfahrung der Wissenschaft einen guten Kerngedanken weitergegeben hat. Denn auch diejenigen Experten können uns Legastheniker allerdings wissenschaftlich unter die Lupe nehmen. Es wird ihnen keineswegs gelingen, uns zu verstehen. Falls sie nicht aus eigener Empirie sich wissenschaftlich mit diesem Thema beschäftigen.

Viele Betroffene erzählen uns hier sehr ähnliche Erfahrungen in Dresden und finden sich in Stewarts Ausführungen wieder. Wie kann ein Nicht-Legastheniker auch Verständnis haben? Was es eben bedeutet, vielleicht noch von seinen eigenen Eltern, Freunden, Lehrern als „Spasti“ oder gar als „Trottel“ wahrgenommen zu werden. Der sich vielleicht noch durch die Schulzeit mit sehr viel Mühe durchgekämpft hat. Sich trotzdem deswegen schämen musste, ein Legastheniker zu sein! Nur weil den anderen, ohne es zu wissen, das Verständnis und Einfühlvermögen fehlte.
Die allermeisten können es nicht nachvollziehen, dass legasthene Menschen von Natur aus anders lernen, denken und wahrnehmen. Allerdings intelligent sind und nicht selten spezielle Fähigkeiten haben. Im Gegensatz zu anderen, die Probleme in Form einer erworbenen Lese-Recht-Schreibschwäche (LRS) haben. Lernen Legastheniker sich total anders!
Sieht man sich die Lebensbeschreibungen vieler Betroffener an, egal ob erfolgreich oder weniger. Jackie Stewart, Michael Jackson, John Lennon, Andy Warhol haben Ähnliches erlebt. 
Auch viele andere Unternehmer profitierten von den Schwierigkeiten dann im Geschäftsleben, wie der Apple Erfinder Steve Jobs, ist nur ein Beispiel von einigen anderen recht erfolgreichen innovativen Geschäftsleuten. Sie gingen alle ihren persönlichen Weg, auch wenn es für sie sehr steinig war.

*Maryanne Wolf: Das lesende Gehirn, Kapitel 7: Das Rätsel der Legasthenie und die Hirnstruktur S.193/194. “Sie werden nie wirklich verstehen”. Stewart J., Vortrag vor British Dyslexia Associations, Sheffield, England (2001).

Weiterbildung bei der IHK Bildungszentrum gGmbH

Samstag, Januar 28th, 2012

Die Leitung des IHK Bildungszentrum gGmbH hatte mich schon im letzten Jahr wegen einer Dozententätigkeit gefragt. Hierbei geht es, um die Weiterbildung von Fachpersonal in der Grundbildung und Alphabetisierung.

Heute gestern hatte ich eine wirklich gute Weiterbildung beim IHK-Weiterbildungszentrum unter dem Motto: Grundlagen der Lese, – Schreib- und Rechenschwächen in der Grundbildung und Alphabetisierung. Es war ein Grundlagenworkshop zu den Hintergründen der Legasthenie- und Dyskalkulieforschung als auch zu den Definitionen und Modellen.

Im März wird der zweite Teil für diese Weiterbildung sein, hier geht es dann um die Diagnostik und Förderung als auch um die Integration von Jugendlichen und Erwachsenen. Dafür werde ich Beispiele aus der Praxis aufzeigen. Es ist auch in Planung, das ein Schützling erzählen wird, wie er sich im Training entwickelt hat.

Bei den Lehrkräften, die ich unterrichtet habe, erlebte ich sehr viel Aufgeschlossenheit und Offenheit zu meiner Sicht zur Thematik. Ich bekam viele ermutigende Rückmeldungen! Es ist wirklich ein gutes Projekt, was die Bildungsakademie da auf die Beine gestellt hat.

Ratgeber: Legasthenie im Erwachsenenalter

Mittwoch, Dezember 14th, 2011

Es gibt viele Erwachsene hier in Dresden und Sachsen, die von einer Legasthenie betroffen sind. Nach Schätzungen der EDA (European Dyslexia Association) geht man von rund 30 Millionen Europäern aus, die Probleme mit den Lesen und Scheiben haben. In der wissenschaftlichen Literatur gibt es sehr unterschiedliche Aussagen, wie hoch die Zahlen sind. Die Zahlen variieren von 5-25 Prozent. Wahrscheinlich sind 15 Prozent nicht unrealistisch, es wären auf die Dresdner Landeshauptstadt immerhin 76.000 Einwohner die Betroffen sind. Und in Sachsen wären es demnach rund 670.000 aller Altersklassen.

Mit solchen Zahlenspielen kann man nur darstellen, dass wir mit sehr großer Sicherheit ein großes Problem mit Menschen die Schwierigkeiten mit dem Erwerb des Lesens und Schreibens haben. Mehr aber auch nicht! Hier werden alle Probleme sehr grob zusammengefasst.

Es gibt sehr große Unterschiede zwischen familiär bedingten (Legasthenie) und erworbenen (LRS) Problemen mit den Lesen und Schreiben verursachen. International gesehen gibt es aber keine wirkliche Unterscheidung der Probleme, da man sie nur als Dyslexia (seit 1940) kennt. Bis heute ist schon einiges in der Forschung geschehen, aber es gibt darüber keinen wirklichen Konsens, wie man diese Schwierigkeiten klassifizieren müsste. Darum haben wir schon seit vielen Jahrzehnten ein großes Problem in der Diagnostik und individuellen Förderung dieser Menschen. Weil, man sich weniger mit den Ursachen und Wirkungen beschäftigt hat und eben nur die Symptome allgemein zusammen gefasst hat.

Die Realität ist es eben deutlich Komplexer, als eine sehr grobe Zusammenfassung nach einer ICD-10-Klassifizierung der WHO. Daher sind alle Versuche zum Scheitern verurteilt, weil man an den falschen Stellen die Ursachen und Auswirkungen sucht, den sie sind nicht immer mit einer Lernstörung oder mit seelischen Problemen zu begründen.

Bis heute gibt es darüber keinen Konsens über die Unterscheidung der Probleme mit den Lesen und Schreiben. Der Psychiater Paul Ranschburg erfand den Begriff Legasthenie, der aber von nachhaltigen geistigen Rückständen höheren Grades ausging. Daher kamen viele Betroffene auf eine Sonderschule für Lernbehinderte, diese Definition wirke bis heute noch nach, daher haben diese Probleme bis heute einen überbetonten medzinsch-psychologischen Ansatz. Dieser bildete für die meisten Methoden die Grundlage zur Lerntherapie dieser umschriebenen Lernstörungen. Darum gibt es unzählige Förderansätze, die für die Hilfesuchenden nicht verständlich sind. In den 50er Jahren widerlegte die Schweizer Psychologin Dr. Maria Lindner die Sichtweisen von Ranschburg und setzte sich für eine normale Beschulung legasthener Schüler ein, in dieser Zeit wurden die Schüler ganz praktisch in die Schule integriert. Was bis in die 60er Jahre in den alten Bundesländern der Fall war. Danach ging man wieder große Schritte zurück, man bezeichnete die Probleme als Lernstörung und Teilleistungsstörung und betonnte ohne Unterscheidung der Ursachen und Wirkungen übermäßig den medzinisch-psychologische Aspekt, woraus der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. entstand. So war die Entwicklung bis zur Wendezeit in den alten Bundesländern, und die Ansätze wurden auch hier in den neuen Bundesländern teilweise übernommen.

Zu DDR-Zeiten waren wir von jeglicher internationaler Forschung abgekoppelt. Sicherlich war die Definition von Ranschburg noch geläufig, da viele Betroffene auf eine Sonderschule oder in eine LRS-Klasse kamen. Von staatlicher Seite hat sich bis heute nichts zum Positiven geändert, dass haben wir persönlich erlebt und beobachten es auch bei sehr vielen Betroffenen im Erwachsenenalter in der praktischen Arbeit. Die Lage ist unverändert schwierig besonders wenn es, um die Förderung und Integration geht.

Eine wirkliche Legasthenie liegt schon seit Generationen als familiär bedingte Anlage vor, die sehr facettenreich auftreten kann. Sie hat jedenfalls eindeutig nichts mit Unvermögen oder Dummheit zu tun, sondern gehört schon immer zu uns Menschen. Eine große Rolle spielt auch unsere kulturelle Entwicklung der letzten 250. Jahre, wo das Lesen und Schreiben immer wichtiger wurde. Wer bis heute eben nicht diese Fähigkeiten ausreichend beherrscht, gilt in der Öffentlichkeit als schwach, krank und behindert. Sicherlich mag es erworbene Probleme zur Unterscheidung geben, die eine Beeinträchtigung des Lernens erschweren können. Darum muss man die Probleme auch unterscheiden, um den Betroffenen überhaupt helfen zu können. Deswegen sind die Probleme mit dem Lesen und Schreiben nicht dieselben!

Daher kann man in der Diagnostik auch bei einem Erwachsenen die Ursachen nicht anhand eines LRS-Tests erkennen, sondern hierfür braucht es langjährige fachübergreifende Erfahrungen, um die wirklichen Ursachen zu erkennen. Meistens haben junge Erwachsene schon im Leben viel erlebt, durchliefen eine Sonderschule oder eine LRS-Klasse, oder mogelten sich anders durch die Schullaufbahn. Die Probleme sind deswegen nicht weniger geworden. Sicherlich sind die Ursachen in der unzureichenden frühen differenzierten Diagnostik und umfassenden Förderung zu suchen. Ein Großteil hat beides nicht erfahren. Weswegen dies auch gravierende Auswirkungen in der ganzen persönlichen Entwicklung hatte. Jeder Betroffene erlebt dies sehr unterschiedlich, es spielt auch der familiäre und soziale Status eine wichtige Rolle.

Deswegen sind auch die Probleme der Erwachsenen sehr unterschiedlich, eine ganze Menge entwickelt im Laufe der Zeit auch seelische Folgeerkrankungen, weil man die Wurzel des Problems nicht genauer erkannt, hat. Denn eine differenzierte Diagnostik kann diese sekundären Erkrankungen präventiv vermeiden, weil eine Legasthenie ganz selten seelische Probleme in der Kindheit verursacht. Nur langfristig werden die Probleme hinzukommen und die wirklichen Ursachen überdecken. Rund 40 Prozent der Betroffenen entwickelt deswegen leider Folgeerkrankungen, weil sie nie eine richtige Diagnose und Förderung erhalten haben. Die Dunkelziffer kann durchaus höher sein.

Für Erwachsene Legastheniker gibt es dennoch die Möglichkeit die Probleme mit dem Lesen und Schreiben in den Griff zu bekommen. Eine Legasthenie ist kein unüberwindbares Übel, sondern man kann sich entscheiden, entweder man kann nur Straßenschilder Lesen oder man wird vielleicht sogar später einmal ein Schriftsteller.

Hat man die Probleme erkannt, gibt es gute Chancen auch im fortgeschrittenen Erwachsenenalter die Schwierigkeiten zu überwinden, es liegt an der Motivation sich dem Thema zu widmen. Es ist zwar für einen jungen Erwachsenen deutlich schwerer, aber es ist mit viel Mut und Rückhalt, möglich ein Leben wie alle anderen zu führen.

Es liegt ja nicht an der Intelligenz, sondern, wir lernen einfach anders das Lesen und Schreiben. Nicht wenige haben viele gute Fähigkeiten, die es zu fördern gilt. Darin muss auch ein wichtiger Fokus liegen. Stures Lese- und Rechtschreibtraining bringt da wenig, sondern die Förderung der ganzen Persönlichkeit ist für die umfassende Hilfe deutlich wichtiger. Denn der Betroffene braucht wieder ein gesundes Selbstvertrauen in seine Fähigkeiten.

Nicht wenige haben Fähigkeiten auch besonders im sprachlichen Ausdruck, warum sollten sie es nicht lernen Ihre Gedanken auf ein Blatt Papier zu bekommen oder Literatur zu Lesen, die Ihnen Freude macht? Ein Legastheniker wird seine Freude am Lernen neu entdecken, wenn er über seine Interessen gefördert wird. Darum gibt es keine routinierte Förderung, die einem Schema die den betroffenen hilft.

Eine herzliche Botschaft eines Schützlings…

Donnerstag, Dezember 1st, 2011

Wir bekommen immer wieder herzliche Rückmeldungen von unseren Schützlingen, auf die Schultafel gemalt.

Schüler mit erworbenen Lese-Recht-Schreibschwächen (LRS) benötigen oft deutlich mehr Ermutigung und Hilfe, um wieder Freude am Lernen zu finden.

Nach einem knappen Jahr intensiven Einzeltrainings und viel Ermutigung hat dieses Mädchen (10 Jahre) deutlich mehr Motivation und Freude am Lernen. Letztes Jahr lehnte sie das Lesen und Schreiben ab. Sie ging auf eine öffentliche Schule für Lernförderung und es war schwer sie zu motivieren, weil sie sich nichts mehr zutraute.

Seit letzten Sommer geht sie auf eine Schule in freier Trägerschaft hier in Dresden und kommt parallel zum Training. Sie macht inzwischen deutliche Fortschritte, ist deutlich konzentrierter, hat viel mehr Freude am Lesen und Schreiben.

Es bereitet uns sehr viel Spaß, wenn unsere Schützlinge schrittweise Lernerfolge haben!

(c) Bildrecht bei Legasthenie Coaching 2011

Das IPad ist für das moderne Lernumfeld ein gutes Hilfsmittel

Montag, November 21st, 2011

Es gibt unzählige Hilfsmittel für das heutige Lernumfeld. Nur wenige eigenen sich für die praktische Anwendung im Alltag. Eltern suchen oft nach einem, was zum Lernen gut geeignet ist, und ist nicht selten mit der Fülle des Angebotes überfordert. In unserer Arbeit erproben wir verschiedene Hilfsmittel für die Förderung. Heute werden wir uns einmal das iPad genauer ansehen.

Ein optimales Hilfsmittel für legasthene Schüler muss flexibel auf die Bedürfnisse angepasst werden können. Wichtig ist auch die einfache Bedienung des Geräts. Das iPad2 von Apple bietet für das mobile Arbeiten, besonders beim Lernen eine recht gute Alternative, als ein Netbooks oder Notebooks. Besonders ist das Touch-Pad, wo der Name iPad herrührt, man kann alles mit Fingerbewegungen steuern. Mit einer virtuellen Tastatur kann man schreiben, und alle App. (Anwendungen) bewegen. Für den normalen PC-Nutzer ist es durchaus gewöhngsbedürftig, ohne einer Tastatur zu schreiben. Es ist eine automatische Rechtschreibkorrektur dabei, die den unseren alltäglichen Wortschatz abdeckt.

Nach unserer Sicht, ist so ein Hilfsmittel auch sinnvoll für das lernen des Schrift- und Spracherwerbs für legasthene Schüler in der Schule. Da ist das iPad alternativlos, und sogar besser als manche virtuelle Witheboards (Tafeln) in der Schule.

Die Forschung, wie auch unsere Erfahrung in der praktischen Arbeit zeigt uns, dass Schüler besser lernen, wenn alle Sinne dabei angeregt werden. Es gibt für iPad einige gute Lernspiele, die für die Förderung gute ereignet sind. (Wir werden später genauer darauf eingehen)

Das iPad ist nach unserer Meinung ein gutes Hilfsmittel für das moderne Lernumfeld. Kinder bekommen mehr Spaß, wenn sie aktiv im Lernprozess integriert werden können. Es fördert dies bessere Zusammenarbeit der Teilleistungen (Sinnesfunktionen). Die Forschung hat in Studien gezeigt, dass man durch einen multivisuellen Ansatz Schwierigkeiten ausgleichen kann. Für das Lernen ist daher ein Hilfsmittel mit einem Touch-Pad eine gute Möglichkeit, dies in die Förderung zu integrieren.

Die Kinder lernen, so spielerisch mit den modernen Hilfsmitteln umzugehen. Es wird auch gleichzeitig die Medienkompetenz gefördert. Seit einigen Jahren beobachten wir die anderen Kollegen, in den USA und England, dass sie dieses Hilfsmittel mit die beste Wahl ist, was es auf dem internationalen Markt gibt. Diese Auffassung können wir teilen.

Wir können jedenfalls das iPad empfehlen, es gehört einfach zur modernen Einzelförderung. Wenn Sie sich für das iPad interessieren, können Sie sich gern, eins beim Apple Store in der Altmarkt-Galerie Dresden ansehen.

Legasthenie Coaching hat nun eine eigene Fanpage auf Facebook

Samstag, November 12th, 2011

fanpageLegasthenie Coaching hat nun eine eigene Fanpage auf Facebook eingerichtet. Nun können sich unsere Fans und Hilfesuchenden über unser einzigartiges Angebot informieren.

Hier erfahren Sie alle Neuigkeiten aus unserem Institut in Dresden.

Sagen, Sie es einfach weiter…

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Legasthenie Coaching ist bei Google+

Dienstag, November 8th, 2011

Google__Google_PlusLegasthenie Coaching hat nun seine Google+ Pages gestartet. Nun haben wir einen weiteren Kanal im Google+ Netzwerk, neben Wodpress, Twitter und Facebook. Hier erhalten Sie alle Neuigkeiten aus unserer Arbeit mit legasthenen und dyskalkulen Menschen hier in Dresden. Wir informieren über unsere neusten Fachaufsätze, Forschungsarbeit, und alles andere, was sich in unserer Arbeit hier noch so tut. Wir heißen jetzt alles Fans, Schützlinge und Freunde unserer Arbeit als Follower herzlich willkommen.

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Legasthenie Coaching has now launched its Google + pages. Now we have another channel on the Google Network +, in addition Wodpress, Twitter and Facebook. Here you get all the latest news from our work with dyslexic people and dyscalculic here in Dresden. We inform you about our latest technical articles, research, and everything else in our work here does still like that. We welcome all fans now, wards and friends of our job as followers welcome.

Legasthenie Coaching wird Mitglied im Förderverein der internationalen Schule Dresden e. V.

Freitag, Oktober 21st, 2011

Heute haben wir die Bestätigung für eine Firmenmitgliedschaft im Förderverein der Internationalen Schule Dresden e. V. erhalten.

Wir freuen uns künftig einen Betrag  als Legasthenie-Coaching-Team für Bildung, Erziehung und internationale Gesinnung leisten zu können.

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Today we have the confirmation for a company membership in the Fund Raising Association of the Dresden International School e.V. obtained.

We look forward to in the future pay an amount as dyslexia coaching team for the education and international-mindedness can be.