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	<title>Legasthenie Coaching - Diagnose, Training und Erfolg</title>
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	<description>Training für alle Sinne</description>
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		<title>Wir wünschen allen Schülern, schöne Winterferien</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 11:52:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Legasthenie Coaching</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern gab es für die Schüler in Sachsen und Dresden die Zeugnise. Und jetzt kommen die ersehneten Winterferien. Hier in Dresden und Sachsen haben wir reichlich Schnee und die Luft ist schön frisch. Das lädt natürlich zu schönen Schneeballschlachten, Schlittenfahrten oder gar zum Skilaufen in Altenberg ein. Unser schönes Sachsen hat da viel zu bieten! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://legasthenieistkeineschande.files.wordpress.com/2012/02/4262468398_02081b6015.jpg"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 1px;" title="Wir wünschen schöne Winterferien!" src="http://legasthenieistkeineschande.files.wordpress.com/2012/02/4262468398_02081b6015.jpg?w=300" alt="" width="192" height="144" /></a>Gestern gab es für die Schüler in Sachsen und Dresden die Zeugnise. Und jetzt kommen die ersehneten Winterferien.</p>
<p style="text-align: left;">Hier  in Dresden und Sachsen haben wir reichlich Schnee und die Luft ist  schön frisch. Das lädt natürlich zu schönen Schneeballschlachten,  Schlittenfahrten oder gar zum Skilaufen in Altenberg ein.</p>
<p style="text-align: left;">Unser schönes Sachsen hat da viel zu bieten! Wir wünschen unseren Schützlingen mit ihren Familien schöne Winterferien.</p>
<p style="text-align: left;">Wir  als Legasthenie-Coaching-Team sind hier über die Winterferien in  unserem Büro zu erreichen und freuen uns über neue Anmeldungen.</p>
<p style="text-align: left;">Nach den Winterferien veröffentlichen wir wieder einen spanndenden Artikel.</p>
<p style="text-align: left;">Bis dahin!</p>
<p style="text-align: left;"><em><br />
</em></p>
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		<title>Auweia: Die Halbjahres-Zeugnisse werden bald verteilt!</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 12:17:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Legasthenie Coaching</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele unserer Dresdner Schüler fürchten diesen Tag schon seit Wochen. Nun naht sehr bald die Zeugnisausgabe der Halbjahreszensuren in den Schulen. Für viele sind diese Zensuren schon richtungsweisend für eine mögliche Versetzung bzw. der Hinweis versetzungsgefährdet zu sein. Die letzten Monate haben viele Eltern mit ihrem Kind viel Zeit mit Üben verbracht. Einige haben es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele unserer Dresdner Schüler fürchten diesen Tag schon seit Wochen. Nun naht sehr bald die Zeugnisausgabe der Halbjahreszensuren in den Schulen. Für viele sind diese Zensuren schon richtungsweisend für eine mögliche Versetzung bzw. der Hinweis versetzungsgefährdet zu sein. Die letzten Monate haben viele Eltern mit ihrem Kind viel Zeit mit Üben verbracht. Einige haben es auch mit Nachhilfe oder Lerntherapie versucht. Doch in den wichtigen Schlüsselkompetenzen hat sich sehr oft kaum was weiter bewegt. In den Fächern Deutsch und Mathematik, auch manchmal in der Mitarbeit, dem Fleiß und der Ordnungsliebe oder gar im Betragen war in den letzten Monaten oft wenig Besserung in Sicht.</strong></p>
<p>Nun stellt sich die große Frage für immer mehr Eltern, was sollen sie nun tun? Bei den wichtigen Fächern wie Mathe und Deutsch kann es sich manchmal um Motivationsprobleme oder Wissensdefizite handeln, sie können sich als vorübergehende Lese-Recht-Schreibschwäche (LRS) oder Rechenschwäche äußern. Diese zeigen sich in der Regel anhand von gleichmäßigen orthografischen Fehlern oder rechnerischen Regelfehlern. Diese kann man mit einer qualifizierten Nachhilfe in einigen Monaten sehr gut in den Griff bekommen. Das kann beispielsweise bei erworbenen Problemen der Fall sein, sofern keine Krankheiten (Sinnesorgane, Entwicklungsverzögerung, Psyche, Sozialverhalten) vorhanden sind, die Hilfe von Seiten der Gesundheitsberufe bedürfen.</p>
<p>Abgesehen davon, kann sowohl die methodische Vermittlung in der Schule eine zentrale Rolle spielen, als auch ein anreizschwaches Umfeld in der Familie selbst.<br />
Genau deshalb ist nicht jede Lese-, und Schreib- als auch Rechenschwäche das selbe wie eine familiäre Anlage, wie es bei Legasthenie und Dyskalkulie ist. Diese entwickeln ganz unabhängig von der Intelligenz und dem sozialen Umfeld. Hier sind auch die Symptome und Ausprägungen deutlich vielfältiger und unspezifischer als bei erworbenen Problemen.<br />
Diese sehr speziellen Lernschwierigkeiten, die mit genetischen (familiären Anlagen) Ursachen zu tun haben, bekommen sie weder mit Nachhilfe noch mit Lerntherapie, Logopädie und Ergotherapie langfristig in den Griff.</p>
<p>Leider wird immer wieder behauptet, dass eine Legasthenie und Dyskalkulie mit viel Üben und Therapieren verschwinden würde. Man begründet dies damit, da es ja nur an der Faulheit oder an einer Krankheit der Schüler liegen würde. Vorsicht! Tut man nichts, werden die Probleme sich bis in das Jugendalter bzw. Erwachsenenalter verschleppen und können möglicherweise dann zu seelischen Problemen führen. Verhaltensprobleme können daraus resultieren, die sehr der ADHS ähneln können. Aber diese Krankheiten sind sehr selten in Kombination mit Legasthenie und Dyskalkulie in der praktischen Arbeit zu beobachten. Die andere Seite der Medaille ist: Tun man wieder zu viel, rennt mit dem Kind zu jedem möglichen Therapeuten, kann man dem Kind sicherlich auch auf längere Sicht gesehen eher Schaden antun.</p>
<p>Darum muss das Motto sein, auch weniger hilft dem Kind mehr als zu viel. Insbesondere bei einer Legasthenie und Dyskalkulie. Diese Probleme kann man nur mit einem Spezialisten in den Griff bekommen, der ein fachübergreifendes Verständnis der Problematik als Ganzes besitzt. Dazu braucht man aber den Spezialisten, der umfassend ausgebildet ist und Ihnen mit Rat und Tat beiseite stehen kann. Er wird Ihnen, auch wenn nötig, andere Gesundheitsberufe (Ärzte, Psychologen, Logopäden, Ergotherapeuten) für die Hilfe des Kindes empfehlen. So vermeiden Sie einen Therapiemarathon! Ein Therapiemarathon, der erstens sehr viel Geld kosten kann, und zweitens dem Kind unter Umständen noch mehr Druck und Probleme bereiten kann.</p>
<p>Die Pharmaindustrie hat ein Interesse daran, möglichst viele Kinder zu therapieren, um ihre Produkte abzusetzen und ihre Gewinne zu steigern. Sehr zu bedauern ist, dass mittlerweile auch Selbsthilfeverbände die Behandlung nach der ICD-10 bis hin zur medikamentösen Behandlung, die einer Ritalin-Therapie sehr ähneln kann, propagieren, was wissenschaftlich äußerst umstritten ist. Darum haben einige Wissenschaftler auch kein wirkliches Interesse die Probleme zu differenzieren. Eine Pauschale Zusammenfassung, das macht es viel einfacher, möglichst alle auf Kosten des Gemeinwesens therapieren zu können.</p>
<p>Aber wollen wir wirklich jedes Kind, das nicht unserer Norm entspricht, durch Lerntherapie perfektionieren? Kinder sind Kinder, auch wenn sie anders sind, gehören sie zu uns, zu unserer Gemeinschaft. Daher ist eine umfassende Förderung eines Legastheniespezialisten notwendig, der die Probleme kompensieren hilft und nicht therapiert. Eine Legasthenie und Dyskalkulie kann man mit spezieller Förderung sehr gut in den Griff bekommen.</p>
<p>Hat Ihr Kind unklare Probleme mit dem Lesen und Schreiben, manchmal auch beim Rechnen? Möglicherweise handelt es sich um eine der vielfältig in Erscheinung tretenden Lernschwäche, die es für die umfassende, ganzheitliche Förderung zu unterscheiden gilt. Nur sehr wenige Fachleute sahen sich bisher in der Lage, diese von einem Spezialisten getestet wird und eine individuelle, maßgeschneiderte Förderung erhält. Der Erfolg wird sich einstellen: wieder Spaß am Lernen zu haben. Eine Voraussetzung dafür, dass sich Ihr Kind schrittweise in der Schule verbessern kann.</p>
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		<title>Jackie Stewart: Sie werden uns nie wirklich verstehen!</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 09:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Legasthenie Coaching</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der schottische Rennfahrer Sir Jackie Stewart und Legastheniker sagte einmal bei einer Wissenschaftstagung, wo sämtliche Legasthenieforscher tagten: „Sie werden nie wirklich verstehen, was es bedeutet, Legastheniker zu sein. Egal, wie lange Sie schon in diesem Bereich arbeiten, egal, ob Ihre eigenen Kinder Legastheniker sind – Sie werden nie verstehen, wie es sich anfühlt, die ganze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://legasthenieistkeineschande.files.wordpress.com/2012/02/jackie-stewart3.jpg"><img class="alignleft" title="Jackie Stewart" src="http://legasthenieistkeineschande.files.wordpress.com/2012/02/jackie-stewart3.jpg" alt="" width="131" height="150" /></a>Der  schottische Rennfahrer Sir Jackie Stewart und Legastheniker sagte  einmal bei einer Wissenschaftstagung, wo sämtliche Legasthenieforscher  tagten:</strong> <span style="color: #ff0000;"><strong>„Sie  werden nie wirklich verstehen, was es bedeutet, Legastheniker zu sein.  Egal, wie lange Sie schon in diesem Bereich arbeiten, egal, ob Ihre  eigenen Kinder Legastheniker sind – Sie werden nie verstehen, wie es  sich anfühlt, die ganze Kindheit über gedemütigt zu werden und Tag für  Tag eingeimpft zu bekommen, dass Sie es nie zu etwas bringen werden.“*</strong></span></p>
<p>Diese  Anschauung des bedeutenden Rennfahrers, der den 27.Grand-Prix-Titel  gewann, ist eine Aussage eines Legasthenikers. Der aus persönlicher  Erfahrung der Wissenschaft einen guten Kerngedanken weitergegeben hat.  Denn auch diejenigen Experten können uns Legastheniker allerdings  wissenschaftlich unter die Lupe nehmen. Es wird ihnen keineswegs  gelingen, uns zu verstehen. Falls sie nicht aus eigener Empirie sich  wissenschaftlich mit diesem Thema beschäftigen.</p>
<p>Viele  Betroffene erzählen uns hier sehr ähnliche Erfahrungen in Dresden und  finden sich in Stewarts Ausführungen wieder. Wie kann ein  Nicht-Legastheniker auch Verständnis haben? Was es eben bedeutet,  vielleicht noch von seinen eigenen Eltern, Freunden, Lehrern als  „Spasti“ oder gar als „Trottel“ wahrgenommen zu werden. Der sich  vielleicht noch durch die Schulzeit mit sehr viel Mühe durchgekämpft  hat. Sich trotzdem deswegen schämen musste, ein Legastheniker zu sein!  Nur weil den anderen, ohne es zu wissen, das Verständnis und  Einfühlvermögen fehlte.<br />
Die allermeisten können es nicht nachvollziehen, dass legasthene  Menschen von Natur aus anders lernen, denken und wahrnehmen. Allerdings  intelligent sind und nicht selten spezielle Fähigkeiten haben. Im  Gegensatz zu anderen, die Probleme in Form einer erworbenen  Lese-Recht-Schreibschwäche (LRS) haben. Lernen Legastheniker sich total  anders!<br />
Sieht man sich die Lebensbeschreibungen vieler Betroffener an, egal ob  erfolgreich oder weniger. Jackie Stewart, Michael Jackson, John Lennon,  Andy Warhol haben Ähnliches erlebt.  Auch viele andere Unternehmer  profitierten von den Schwierigkeiten dann im Geschäftsleben, wie der  Apple Erfinder Steve Jobs, ist nur ein Beispiel von einigen anderen  recht erfolgreichen innovativen Geschäftsleuten. Sie gingen alle ihren  persönlichen Weg, auch wenn es für sie sehr steinig war.</p>
<p>*Maryanne  Wolf: Das lesende Gehirn, Kapitel 7: Das Rätsel der Legasthenie und die  Hirnstruktur S.193/194. &#8220;Sie werden nie wirklich verstehen&#8221;. Stewart  J., Vortrag vor British Dyslexia Associations, Sheffield, England  (2001).</p>
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		<title>Ich bin anders, aber ganz Normal! &#8211; Ein Leben mit Dyskalkulie und Legasthenie im Erwachsenenalter</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 13:38:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Legasthenie Coaching</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bis Ende März, Anfang April wird es eine 20-minütige Aufklärungsreportage mit einem unserer Schützlinge geben. Jana Kunath wird uns von Ihrer Lebensgeschichte als Betroffene erzählen. Und uns ins alltägliche Leben einer Betroffenen erwachsenen mitnehmen. Wie bei sehr vielen Betroffenen hat man nicht genauer hingesehen, dass Jana Kunath (23 Jahre) nicht lernbehindert ist. Sondern, die Probleme, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bis Ende März, Anfang April wird es eine 20-minütige Aufklärungsreportage mit einem unserer Schützlinge geben. Jana Kunath wird uns von Ihrer Lebensgeschichte als Betroffene erzählen. Und uns ins alltägliche Leben einer Betroffenen erwachsenen mitnehmen.</strong></p>
<p>Wie bei sehr vielen Betroffenen hat man nicht genauer hingesehen, dass Jana Kunath (23 Jahre) nicht lernbehindert ist. Sondern, die Probleme, die Sie mit dem Lesen, Schreiben, Rechnen hat. Seit der Grundschulzeit, mit einer Kombination einer familiär bedingten Legasthenie/Dyskalkulie zu tun hatten. Sie durchlief wie die meisten eine Förderschule für Lernbehinderte. Lernte einen Beruf deutlich unter Ihren Fähigkeiten, obwohl Sie in der Lage ist, eine normale Ausbildung zu absolvieren.</p>
<p>Eines Tages bemerkte es aber eine Psychologin das Jana Kunaths Schwierigkeiten mit dem Lesen, Schreiben, Rechnen zusammenhängen müssen. Dass aber unabhängig von Ihrer „normalen“ Intelligenz. Ganz abgesehen davon haben wir die Beobachtungen bestätigen können, dass sie keine klassische Lernbehinderte ist. Sie ist zwar anders, aber normal wie alle anderen jungen Erwachsenen in ihrem Alter.</p>
<p>Seit dieser Zeit nahm Ihr Leben eine gute Wende! Genau über diese authentische Lebensgeschichte werden wir eine schöne Reportage drehen. Tabea Osswald wird uns bei der Regie und Umsetzung unterstützen.</p>
<p>Weitere Infos wird es an dieser Stelle in der kommenden Zeit geben!</p>
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		<title>Buchbesprechnung: Dyskalkulie (Landerl/Kaufmann)</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 08:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Legasthenie Coaching</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dyskalkulie]]></category>
		<category><![CDATA[Dyskalkulieforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V.]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Kopp-Duller]]></category>
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		<category><![CDATA[Prof. Dr. Karin Landerl]]></category>
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		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Fachbuch der Reinhardt der UTB-Reihe zum Thema: Dyskalkulie von der Entwicklungsphysiologin Prof. Dr. Karin Landerl und der Neuropsychologin Dr. Mag. Liane Kaufmann. Es geht auf die allgemeinen Grundlagen der Zahlenverarbeitung ein. Sowie auf die allgemeine Entwicklung der Zahlenverarbeitung bei in der menschlichen Entwicklung. Anhand verschiedener Modelle werden diese Bereiche verdeutlicht. Im zweiten Kapitel geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://legasthenieistkeineschande.files.wordpress.com/2012/01/myimage.jpeg"><img class="alignleft" src="http://legasthenieistkeineschande.files.wordpress.com/2012/01/myimage.jpeg?w=300" alt="" width="210" height="158" /></a><strong><a title="Dyskalkulie (Landerl/Kaufmann)" href="http://www.utb-shop.de/details.php?p_id=97206">Das Fachbuch der Reinhardt der UTB-Reihe zum Thema: Dyskalkulie von der Entwicklungsphysiologin Prof. Dr. Karin Landerl und der </a><a title="Dyskalkulie (Landerl/Kaufmann)" href="http://www.utb-shop.de/details.php?p_id=97206">Neuropsychologin</a><a title="Dyskalkulie (Landerl/Kaufmann)" href="http://www.utb-shop.de/details.php?p_id=97206"> Dr. Mag. Liane Kaufmann.</a></strong></p>
<p>Es geht auf  die allgemeinen Grundlagen der Zahlenverarbeitung ein. Sowie auf die  allgemeine Entwicklung der Zahlenverarbeitung bei in der menschlichen  Entwicklung. Anhand verschiedener Modelle werden diese Bereiche  verdeutlicht. Im zweiten Kapitel geht es um die Definition der  Dyskalkulie, Epidemiologie, Prognose, Neuroglosche Befunde. Weiter geht  es auch auf verschiedene andere Fragen ein, welche Probleme eine  Dyskalkulie verursachen. Man stellt auch die Frage nach den Subtypen und  stellt ein interessantes Kausalmodell vor.</p>
<p>Das vierte  Kapitel geht auf die Diagnostik der Dyskalkulie ein, geht auf die  Schuleingangsuntersuchungen ein. Des Weiteren wird auf die  neuropsychologischen Theorien der Zahlenverarbeitung die auf den  Rechenleistungen basieren eingegangen. Als Nächstes werden weitere  psychologische Testverfahren zusammengestellt. Im letzten fünften  Kapitel geht man auf die Instruktionen, Förderung und Interventionen von  Schülern mit Dyskalkulie ein. Als Weiteres findend man im Anhang ein  nützliches Glossar, Literaturverweise sowie ein Sachregister.</p>
<p>Es ist ein  komprimiertes Faktenbuch über den Stand der psychologischen und  neurobiologischen Forschung im internationalen Kontext. Dieses Buch  zeigt uns auch die Zerwürfnisse in der wissenschaftlichen Theorie und  Praxis auf, die auch die Probleme der Differenzierung und Diagnostik  aufzeigen. Und zeigt es, dass wir von einem umfassenden Ansatz für die  Betroffenen weit entfernt sind. Uns zeigt es, es fehlt eine umfassende  Definition der sehr vielfältigen Rechenschwächen, die Diskussion ähnelt,  wie genetisch bedingter Legasthenie und erworbener  Lese-Recht-Schreibschwäche (LRS). Interessanterweise wird aber auf das  Diagnostische Manuel der WHO-ICD-10 (Dilling/Freyberger 2001) anführte  Definition der &#8220;Rechenstörung&#8221; (F 81.2) nur als bedingt hilfreich  angesehen. Da eben eine Rechenschwäche viel umfangreicher ist als eine  pauschalierte Zusammenfassung. Für Arbeit mit Betroffenen ob in der  Diagnostik, als auch umfassenden Förderung sind uns diese Definitionen  nicht hilfreich. Dieses Buch zeigt auch nur den pathologischen Ansatz,  der nicht wirklich in der pädagogischen Förderung kompatibel ist.</p>
<p>Als Weiteres  wird auch angeführt das bei der Diagnostik mittels HAWIK-IV  (Petermann/Petermann 2007; K-ABC, Melchers/Preuß 1996) zu Diskrepanzen  kommt und häufig schlechter abschneiden. Deswegen werden nicht wenige  Schüler auch auf eine Förderschule für Lernförderung verwiesen. Weil,  die Betroffenen nicht richtig eingeschätzt werden können. Obwohl diese  von der allgemeinen Intelligenz durchschnittlich &#8220;normal&#8221; sind. So  erleben wir die Arbeit mit Betroffenen und beobachten auch das Scheitern  vieler im Erwachsenenalter.</p>
<p>Ein nächstes  wird auch deutlich das der Zusammenhang einer Legasthenie und  Dyskalkulie sehr eng, und mehrere Studien bestätigen eine Kombination  bei Schülern. Wir zitieren von Seite 98: &#8220;Dyskalkulie tritt in vielen  Fällen nicht isoliert auf, sondern in der Kombination mit Legasthenie  oder ADHS auf.&#8221; Es werden jedenfalls 5. verschieden Studien vorgestellt  die, diese Kombinationen bei Kindern und Jugendlichen untersucht haben.  Wir finden eine deutsche Stichprobe von, Prof. Michael von Aster von  2007 mit 337 Kindern der 2. Klassenstufe diese besagt, dass sogar 70  Prozent eine Kombination Rechenschwäche und Lese-Rechtscheibstörung  aufwiesen. Nach unseren Beobachtungen sin diese Zahlen, auch für Dresden  gut nachvollziehbar.</p>
<p>Denn wir,  hatten bisher noch keine mit einer Dyskalkulie der keine Kombination  einer Legasthenie aufwiesen. Zumindest zeigen sich deutliche  Schwierigkeiten im Lesen, nicht immer in der Rechtschreibung. Es wird  auch hingewiesen, das es mehrere Varianten gibt. In der Diagnostik  werden diese Schwierigkeiten meistens nicht richtig zugeordnet. Deswegen  scheitern auch viele Kinder und Jugendlichen in der langfristigen  Förderung, weil sie dann von Therapeuten zu Therapeuten gehen müssen, in  Deutschland gibt es zu wenige Spezialisten, die sich mit diesen  Kombinationen auskennen. Sicherlich wird es hier regionale Unterschiede  in Deutschland geben, in welcher Weiße man den Betroffenen zu helfen  versucht. Außerdem ist gibt es keine Studien über die Langzeitauswirkung  einer langfristigen Auswirkungen auf die Schullaufbahn, sowie der  beruflichen Entwicklung, zumindest wird angenommen das die Auswirkungen  mit kombinierten Problemen deutlich schwieriger sind als, wenn es nur  eine isolierte Lese-Recht-Schreibschwäche ist. Nach englischen Studien  gab es Stichproben unter 37-jährigen Männern, dass die Arbeitslosenrate  bei diesen mit adäquaten Rechen- und Leseleistungen bei 8 Prozent lag,  bei Personen mit auffällig schwachen Rechenleistungen aber bei  beachtlichen 48 Prozent und 41 Prozent mit schwachen Leseleistungen. In  dieser englischen Stichprobe wird dargelegt, dass jeder zweite  Betroffene mit einer Rechenschwäche arbeitslos war. Dies zeigt uns, dass  die Relevanz der Forschung nach Gesichtspunkten des Gemeinwohls total  vernachlässigt wurde. Gäbe es in Deutschland ähnliche Untersuchungen,  käme man mit Sicherheit auf sehr ähnliche Ergebnisse.</p>
<p>Wir haben,  schon ein großes Problem in der Differenzierung der verschiedenen  Schwierigkeiten mit dem Lesen, Schreiben, kommen dann komplexe  Kombinationen hinzu, scheitern alle Integrationsversuche. Hier in  Sachsen beobachten wir es schon mehr als 20 Jahre das sich auf der  ganzen Ebene sehr wenig getan hat. Das sich der Bundesverband  Legasthenie und Dyskalkulie e. V. als erster Selbsthilfeverband, um die  Belange dyskalkuler Menschen kümmern würde halten wir als völlig  hypothetisch und unangemessen, da die Praxis uns ganz andere Fakten  zeigen. Denn die meisten Betroffenen kennen diesen Verband gar nicht.  Und wenn sie ihn um Hilfe bitte hören wir immer wieder von Betroffenen  ernüchterte Berichte, dass man von dieser Seite fast keine umfassende  Hilfe bekommt. Der große Fehler den wir schon seit vielen Jahren  kritisieren ist der sehr einseitige medizinische Ansatz der sich immer  nach der ICD-10 orientiert, dieser ist in der Praxis für die Förderung  von Betroffenen aller Altersklassen zum Scheitern verurteil. Aus der  Perspektive der Betoffenen können wir nur sagen, dass diese nicht als  „Rechen- oder Lesegestörte“ bezeichnet werden wollen. Das ist auch aus  wissenschaftlicher Sicht diskriminierend. Uns klingt es manchmal nach  Selektion einer alten grausamen Zeit, aber nicht nach umfassender  Integration im Dienste legasthener und dyskalkuler Menschen.</p>
<p>Fazit:  Dieses Buch ist nur ein Grundlagenbuch für die wissenschaftliche  Theorie. Für die praktische Arbeit und Integration eignet sich dieses  Buch nicht. Für ein Lehrbuch ist es nach unser Sicht nicht objektiv  genug. Weil, es auch andere Ansätze, wie die von Dr. Kopp-Duller völlig  ignoriert, was wissenschaftlich einseitig ist. Daher ist dieses, kein  unabhängiges Buch für die akademische Bildung.<a title="Bundesverband Legasthenie: Lässt sich von Pharmalobby für Legasthenieforschung ehren" href="http://legastheniecoaching.com/2009/06/30/bundesverband-legasthenie-lasst-sich-von-pharmalobby-fur-legasthenieforschung-ehren/"> Sondern es ist scheinbar ein Buch aus Sicht des Selbsthilfeverbandes.  Der, wie wir schon lange wissen, eng mit der Pharmaindustrie verstrickt  ist</a>. Will, man den Betroffenen helfen braucht es einen umfassenden  Ansatz. Dieser fehlt uns diesem Buch völlig &#8211; es zeigt uns, dass  Wissenschaft in ihrer grauen Ignoranz anderer Disziplinen stecken  geblieben ist. Für die pädagogische Arbeit eignet sich dieses Buch  nicht. Wir haben schon aus der Reinhardts UTB-Reihe schon &#8220;bessere&#8221;  Literatur rezensiert.</p>
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		<title>Weiterbildung bei der IHK Bildungszentrum gGmbH</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 20:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Legasthenie Coaching</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Leitung des IHK Bildungszentrum gGmbH hatte mich schon im letzten Jahr wegen einer Dozententätigkeit gefragt. Hierbei geht es, um die Weiterbildung von Fachpersonal in der Grundbildung und Alphabetisierung. Heute gestern hatte ich eine wirklich gute Weiterbildung beim IHK-Weiterbildungszentrum unter dem Motto: Grundlagen der Lese, &#8211; Schreib- und Rechenschwächen in der Grundbildung und Alphabetisierung. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong><a href="http://legasthenieistkeineschande.files.wordpress.com/2012/01/ihk_bildungszentrum_dresden.gif"><img class="alignleft  wp-image-7300" style="border: 1px solid black; margin-top: 1px; margin-bottom: 1px;" title="IHK Bildungszentrum Dresden gGmbH" src="http://legasthenieistkeineschande.files.wordpress.com/2012/01/ihk_bildungszentrum_dresden.gif" alt="" width="203" height="58" /></a>Die Leitung des IHK Bildungszentrum gGmbH hatte mich schon im letzten Jahr wegen einer Dozententätigkeit gefragt. Hierbei geht es, um die Weiterbildung von Fachpersonal in der Grundbildung und Alphabetisierung.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Heute gestern hatte ich eine wirklich gute Weiterbildung beim IHK-Weiterbildungszentrum unter dem Motto: Grundlagen der Lese, &#8211; Schreib- und Rechenschwächen in der Grundbildung und Alphabetisierung. Es war ein Grundlagenworkshop zu den Hintergründen der Legasthenie- und Dyskalkulieforschung als auch zu den Definitionen und Modellen.</p>
<p style="text-align: left;">Im März wird der zweite Teil für diese Weiterbildung sein, hier geht es dann um die Diagnostik und Förderung als auch um die Integration von Jugendlichen und Erwachsenen. Dafür werde ich Beispiele aus der Praxis aufzeigen. Es ist auch in Planung, das ein Schützling erzählen wird, wie er sich im Training entwickelt hat.</p>
<p style="text-align: left;"><a title="Modulare Weiterbildung für Fachpersonal in der Alphabetisierung und Grundbildung" href="http://www.bz.dresden.ihk.de/servlet/veranstaltung?veranst_id=4854&amp;ref_knoten_id=52983&amp;ref_detail=portal&amp;ref_sprache=deu">Bei den Lehrkräften, die ich unterrichtet habe, erlebte ich sehr viel Aufgeschlossenheit und Offenheit zu meiner Sicht zur Thematik. Ich bekam viele ermutigende Rückmeldungen! Es ist wirklich ein gutes Projekt, was die Bildungsakademie da auf die Beine gestellt hat.</a></p>
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		<title>Legasthenie Coaching gehört zu den besten Spezialisten Blogs im Internet</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 10:49:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Legasthenie Coaching</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser Legasthenieverband EÖDL unseren Blog mit als besten Spezialisten Blogs im Bereich Legasthenie und Dyskalkulie gelistet. Worüber wir uns sehr freuen! Vielen Dank, an unsere Legasthenieverbände DVLD und EÖDL.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://legasthenieistkeineschande.files.wordpress.com/2012/01/diebesten.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-7267" title="Die besten Spezialisten Blog im Internet zum Thema Legasthenie und Dyskalkulie" src="http://legasthenieistkeineschande.files.wordpress.com/2012/01/diebesten.jpg" alt="" width="500" height="312" /></a></p>
<p><a title="Die besten Spezialisten Blog zum Thema Legasthenie und Dyskalkulie" href="http://legasthenie.me/trainerblogs/">Unser Legasthenieverband EÖDL unseren Blog mit als besten Spezialisten Blogs im Bereich Legasthenie und Dyskalkulie gelistet.</a> Worüber wir uns sehr freuen! Vielen Dank, an unsere Legasthenieverbände <a title="DVLD e. V." href="http://www.dvld.de/index.php">DVLD</a> und <a title="EÖDL e. V." href="http://www.legasthenie.at/">EÖDL</a>.</p>
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		<title>Dyskalkulie bei Erwachsenen &#8211; Wenn Zahlen keinen Sinn ergeben</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 09:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Legasthenie Coaching</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt viele Erwachsene, die nicht richtig Rechnen können, denen zumindest die einfachsten Grundrechenarten nicht gelingen, im Alltag anzuwenden. Sie können mit Größen, Mengen, Zeitabläufe, Maßeinheiten, Gewichten, Geld nicht viel anfangen &#8211; weil Zahlen für sie keinen Sinn ergeben, obwohl sie von der Intelligenz her durchschnittlich bis überdurchschnittlich normal sind. Erwachsene, die mit dem Rechnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt viele Erwachsene, die nicht richtig Rechnen können, denen zumindest die einfachsten Grundrechenarten nicht gelingen, im Alltag anzuwenden. Sie können mit Größen, Mengen, Zeitabläufe, Maßeinheiten, Gewichten, Geld nicht viel anfangen &#8211; weil Zahlen für sie keinen Sinn ergeben, obwohl sie von der Intelligenz her durchschnittlich bis überdurchschnittlich normal sind.</strong></p>
<p>Erwachsene, die mit dem Rechnen Probleme haben, gelten nicht selten aus Unwissenheit in unserer Gesellschaft als Lernbehinderte. Man muss aber auch wissen, dass die Forschung sich bisher recht wenig mit diesen Problem beschäftigt hat, zumindest hat sie es nicht umfassend. Nur als Lernstörung, wie es die WHO versteht, kann man die Probleme nicht einordnen. Das ist einfach zu pauschal und hilft den Betroffenen kaum etwas. Nein, es verstärkt eher noch die Probleme, da man die Schwierigkeiten zu therapieren versucht,<br />
die man nicht therapieren kann. Es gibt zumindest keine wissenschaftlichen Belege dazu. Seit etwa 20 Jahren forscht man in diesem Bereich. Den Begriff Dyscalculia kennt man seit den 70er Jahren in Amerika als umschriebene Rechenstörung, genauer gesagt, als pauschalisierte Lernstörung. Deswegen ist auch die wissenschaftliche Betrachtung auf diesem Gebiet sehr diffus, besonders was die Diagnostik in ihrer Gesamtheit betrifft. Überwiegend werden falsche Diagnosen gestellt, Betroffene wissen selten Bescheid, welche Probleme sie wirklich haben. Nicht zu vergessen ist, dass eine Dyskalkulie überwiegend als Kombination Dsykalkulie/Legasthenie in Erscheinung tritt. Es ist unsere persönliche Erfahrung, und wir beobachten es auch in unserer praktischen und wissenschaftlichen Arbeit mit Betroffenen aller Alterklassen.</p>
<p>Zumindest weiß man heute, dass eine Dyskalkulie auch familiär bedingt ist, wie die Legasthenie schon durch die Genforschung belegt wurde. Zumindest liegen die Indizien dafür sehr nahe. Zum anderen gibt es auch umfangreiche erworbene Rechenschwächen, wie sie häufig bei einer erworbenen LRS zu beobachten ist. Da es keine wirklichen Klassifikationen gibt, ist die Diagnostik und Förderung sehr umfangreich, da es nur sehr wenige Spezialisten gibt, die Ursachen und Wirkungen Unterscheiden können. Von staatlicher Seite gibt es da auch keine optimale Förderung, von der Grundschule angefangen, bis hin zum Berufsleben.</p>
<p>Erwachsene fallen aber auf, dass sie sich völlig normal verhalten und in den allgemeinen Fächern durchschnittlich bis gute Ergebnisse erzielen. Bei einem Dyskalkuliker geht es um den Erwerb rechnerischen Grundfertigkeiten, es geht hierbei nicht darum, dass er nicht rechnen kann, sondern es geht um den Grunderwerb des Rechnens. Sie liegt eindeutig an den unterschiedlichen Funktionen der Teilleistungen, wie bei einer Legasthenie. Darum nennt man auch die Dyskalkulie die Schwester der Legasthenie. Die überwiegend als Kombination auftritt und nach unseren Beobachtungen auch familiär bedingt sind. In unserer langjährigen Arbeit ist uns noch kein Betroffener aufgefallen, der keine kombinierte Variante hatte. Trotzdem kann eine Legasthenie isoliert von einer Dyskalkulie auftreten. In der Wissenschaft gibt es leider keine Studien dazu, die diese Schwierigkeiten zusammen betrachtet haben. Zumindest ist uns keine Studie bekannt. Es gibt sie nicht einmal im Bereich Legasthenie und LRS.</p>
<p>Eine Dyskalkulie ist auch eine andere Denkfähigkeit und Lernfähigkeit, wie die Legasthenie. Das Hirn ist in diesen Bereich anders organisiert, die Sinnesfunktionen, die für das reibungslose Lernen dieser Fähigkeiten zuständig sind, verursachen die Probleme durch eine besondere erbliche Besonderheit in der Verarbeitung im Sprachzentrum, die für die visuelle Verarbeitung von Mengen zuständig ist. Nichts anderes ist eine Dyskalkulie. Trotzdem kann man auch als erwachsener Dyskalkuliker die Schwierigkeiten mit dem Rechnen überwinden und kann das Rechnen wie andere Nicht-Betroffene noch erlernen.</p>
<p>Viele Erwachsene haben das bei guter Intelligenz meistens nur einen Hauptschulabschluss erreicht, da sie meistens an den hartnäckigen Problemen beim Erwerb der Grundrechenarten in der Schule gescheitert sind. Alltägliches Rechnen im Kopf macht ihnen große Probleme, weil sie die Grundrechenarten nicht verinnerlicht haben. Besonders wenn sie Einkaufen gehen, können sie nicht die gekauften Artikel abschätzen oder Zusammenzählen, wie groß der Geldbetrag ist. Sie haben einfach keinen Sinn, wie groß die Menge an Mehl ist, die benötigt wird, wenn sie beispielsweise einen Kuchen backen möchten. Auch Zeitabläufe, wie Stunden, Wochen, Monate, Jahre machen große Probleme &#8211; sie haben für andere scheinbar wenig Sinn dafür.</p>
<p>Wenig Sinn für Zahlen zu haben, macht den Betroffenen sehr große Probleme sich im Alltag zu orientieren, an diesen Schwierigkeiten wird der Zugang für eine angemessene Ausbildung in der Regel scheitern. Für die meisten wird diese Entwickelung zum Teufelskreis, da wenige Fachleute sich damit auskennen diese Probleme zu überwinden.</p>
<p>Beobachtet man aber einen Dyskalkuliker, wird einem auffallen, dass er in den allgemeinen Aufgaben völlig normal sich verhält. Er wird sich unauffällig im Leben bewegen können, er kann sich auch völlig Normal sprachlich Artikulieren, was auch ein sehr wichtiger Indiz für eine durchschnittlich normale Intelligenz bedeutet. Wie schon erwähnt muss man eine Dyskalkulie und Legasthenie immer im engen Zusammenhang sehen und verstehen, wie auch diagnostizieren. Leider wird dies sehr selten so gehandhabt, da man die Probleme meistens isoliert voneinander betrachtet. Darum erhalten die meisten Betroffenen keine umfassende Diagnose der Ursachen und Wirkungen ihrer wirklichen Probleme, da die Förderung sehr unterschiedlich ist.</p>
<p>Auch kombinierte Probleme kann man sehr gut durch umfassende Förderung im Erwachsenenalter in den Griff bekommen.</p>
<p>Wir werden demnächst über einen erwachsenen Schützling berichten, der uns an dieser Stelle in Form eines Filmbeitrages berichten wird.</p>
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		<title>Jahr 2012, neues Themes, Schwerpunktthemen</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 14:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Legasthenie Coaching</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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		<description><![CDATA[Noch vor Weihnachten haben wir unsere Institutsseiten und Weblogs an ein übersichtlicheres WordPress-Themes angepasst, so können unsere Leser besser navigieren, wie auch die Inhalte besser finden. Mit dem alten Themes war dies nicht so optimal gelöst, was uns in der Besucherstatistik aufgefallen ist. Des weiteren haben wir ein paar neue Seiten hinzugefügt, sehen Sie sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://legasthenieistkeineschande.files.wordpress.com/2012/01/20120101-221616.jpg"><img src="http://legasthenieistkeineschande.files.wordpress.com/2012/01/20120101-221616.jpg" alt="20120101-221616.jpg" class="alignnone size-full" /></a><strong></p>
<p>Noch vor Weihnachten haben wir unsere Institutsseiten und Weblogs an ein übersichtlicheres WordPress-Themes angepasst, so können unsere Leser besser navigieren, wie auch die Inhalte besser finden. Mit dem alten Themes war dies nicht so optimal gelöst, was uns in der Besucherstatistik aufgefallen ist. </strong></p>
<p>Des weiteren haben wir ein paar neue Seiten hinzugefügt, sehen Sie sich doch einfach auf unseren neuen Seiten, um. </p>
<p>Es wird in diesem Jahr alle 8 Wochen einen Ratgeber zu unserem Schwerpunktthema geben. Wir werden dieses Mal das Thema genetisch bedingte Dyskalkulie und erworbene Rechenschwäche uns vornehmen. </p>
<p>Zusätzlich werden wir über die genaueren Hintergründe über die Zusammenhänge von Lernschwierigkeiten und Hochbegabung eingehen. </p>
<p>Als Weiteres können wir schon verraten, dass es ein spannendes Outing einer Betroffenen geben wird, die von einer nicht seltenen Kombination aus Legasthenie/Dyskalkulie betroffen ist. Es wird einen spannender Bericht werden, der viele andere ermutigen wird. </p>
<p>Aber es wird sicherlich deutlich mehr sich in diesem Jahr ereignen. </p>
<p>Schauen Sie einfach immer wieder vorbei und bleiben Sie uns als Leser und Leserin treu.</p>
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		<title>Themenschwerpunkte 2012 &#8211; 7. Fachaufsätze und Ratgeber zum Thema Dyskalkulie</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 09:09:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Legasthenie Coaching</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im kommenden Jahr veröffentlichen wir wieder eine neue Reihe wissenschaftlicher Fachaufsätze überwiegend zum Thema Dyskalkulie. Dieses Jahr ist uns Aufgefallen, dass nicht nur kaum differenziertes Wissen über Legasthenie und LRS hier in Dresden und Sachsen vorhanden ist. Deutlich weniger weiß man über die unterschiedlichen Rechenschwächen, Dyskalkulie und erworbene Rechenschwäche. Unsere Fachaufsätze werden an folgenden Terminen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Im kommenden Jahr veröffentlichen wir wieder eine neue Reihe wissenschaftlicher Fachaufsätze überwiegend zum Thema Dyskalkulie.</p>
<p style="text-align: left;">Dieses Jahr ist uns Aufgefallen, dass nicht nur kaum differenziertes Wissen über Legasthenie und LRS hier in Dresden und Sachsen vorhanden ist. Deutlich weniger weiß man über die unterschiedlichen Rechenschwächen, Dyskalkulie und erworbene Rechenschwäche.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Unsere Fachaufsätze werden an folgenden Terminen auf unserer Institutsseite und Webblogs veröffentlicht:</strong></p>
<ol>
<li>05.01.12 &#8211; Dyskalkulie bei Erwachsenen &#8211; Wenn Zahlen keinen Sinn ergeben</li>
<li>05.03.12 &#8211; Warum tritt die Dyskalkulie meistens in Kombination mit Legasthenie auf?</li>
<li>04.05.12 &#8211; Warum versagt die Intelligenzmessung bei einer Dyskalkulie?</li>
<li>03.08.12 &#8211; Dyskalkulie und Rechenschwäche &#8211; wo ist der Unterschied?</li>
<li>04.09.12 &#8211; Warum sind viele Legastheniker sehr begabt? Legasthenie und Hochbegabung im wissenschaftlichen Kontext</li>
<li>05.11.12 &#8211; War Albert Einstein: Legastheniker und Dyskalkuliker? &#8211; Eine mögliche These, warum er es war.</li>
<li>04.12.12 &#8211; Hat der Mensch einen angeborenen Zahlensinn?</li>
</ol>
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